Wenn im Planetarium Münster das Betriebssystem abstürzt

Im LWL-Museum für Naturkunde fiel am Samstag im Planetarium während der Vorstellung “Ferne Welten – fremdes Leben?” völlig unverhofft die Projektion aus, die Beleuchtung ging an und alle fragten sich, was wohl passiert sei:

Der Mitarbeiter, der den Projektor bediente und die Einführung in die Veranstaltung gab, bat um Entschuldigung und meinte, dass die Zwangsunterbrechung der Vorstellung mal wieder an Windows läge. Nach einem Reboot des Fulldome-Projektionssystem DigitalSky 2 projizierte das System dann 24x einen Windows-Desktop an die Kuppel (3000px):

Nach einem Neustart der entsprechenden Anwendung lief die Projektion dann unterbrechungsfrei bis zum Ende der Vorstellung durch:

Windows 7 64-bit auf Notebook Samsung R560

Die Installation von Windows 7 (64-bit) gestaltet sich auf dem Samsung R560 P8400 Madril mitunter etwas schwierig.

Hier gibts die Schnellanleitung:

  1. Man benötigt ein installiertes Windows XP/Vista/7 in der 32-bit Version, um das BIOS von Version 06LA (Auslieferungszustand) auf Version 09LA flashen zu können. Das BIOS gibts auf samsung.de im Download-Center
    Samsung Download-Center
    hinter dem Karteireiter Firmware:
    Download-Center: Firmware
  2. Das BIOS-Update ist wirklich ein Windows-Programm, das sich leider nicht in einer virtuellen Maschine entpacken lässt. Um ein installiertes 32-bit-Windows kommt man leider nicht herum.
  3. Windows 7 64-bit installieren
  4. Treiber für LAN, WLAN, Chipsatz, Grafik (1280×800), Sound, Bluetooth, Webcam etc. bringt Windows von Haus aus mit.
    Dennoch empfiehlt es sich, den passenden 64-bit Treiber für den verbauten NVIDIA GeForce 9600M-GT-Grafikchip zu installieren.
  5. Damit man mit dem Synaptics-Touchpad Klicken und Scrollen kann, besorgt man sich auch hier den passenden Treiber in 64-bit.
  6. Die noch fehlende Software Easy Battery Manager, Easy Display Manager (für Shortcuts mit Fn-Taste für Helligkeit, Sound, Standby, …) und Easy SpeedUp Manager (Lüftersteuerung) gibt es von Samsung leider nicht als 64-bit-Version für das R560 – wohl aber für das neuere R620.
    Glücklicherweise hat sich zwischen R560 und R620 an der Hardware nicht zu viel geändert, so dass die Software-Pakete problemlos auch auf dem R560 laufen:

    Samsung Download-Center: R620

Viel Spaß mit dem 64-bit Windows auf dem Samsung R560.

Adobe suxx big time (Nachtrag)

Wie bereits berichtet, hatte mein Arbeitgeber eine Menge Stress mit Adobe.

Am 30.05.2008 bekamen wir ja dann endlich die bestellten Software-Pakete per UPS geliefert und gestern, knapp 3 Wochen später, bekommen wir diese Email von Adobe (unnötig zu erwähnen, daß das völlig merkbefreit als PDF verschickt wurde):

Bestätigungs-Email von Adobe

Laut Header war die Email nicht 3 Wochen unterwegs sondern ist ernsthaft gestern verschickt worden…

Adobe suxx big time

Im Jahre 2004 hat die Firma, bei der ich arbeite, über eBay 10 mal “Adobe Photoshop 6.0 OEM” gekauft und auch genutzt.

Letztes Jahr sind wir von Ebay kontaktiert worden mit dem Hinweis, dass es sich bei der seinerzeit gekauften Software möglicherweise um Fälschungen handelt.

Nachdem der Kontakt zu Adobe hergestellt war, einigte man sich darauf, die Produkte zu Adobe einzuschicken.

Nach 8 Monaten (!) kam dann auch “prompt” eine Rückmeldung seitens Adobe: Die 10 Produkte waren extem gut gemachte Fälschungen, die eingezogen und vernichtet werden.

Um uns etwas entgegenzukommen, unterbreitete man uns das Angebot, Adobe Photoshop CS3 zu einem vergünstigten Preis zu kaufen.

Davon machte Cheffe Gebrauch und bestellte vor 6 Wochen per Fax 9x Photoshop CS3 direkt bei Adobe.

So weit so gut – weiter nach dem Klick.

Text während der Eingabe ersetzen unter Linux

Cheffe möchte unter Linux gerne Textbausteine wie “MfG” automatisch während der Eingabe durch “Mit freundlichen Grüßen” ersetzen lassen, so wie es z.B. RapidKey Autotext unter Windows ermöglicht.

Mit Khotkeys von KDE ist es leider nur möglich, Text nach einer Mausgeste oder einer Tastenkombination einzufügen, nicht jedoch direkt während der Eingabe eines Schlüsselworts.

Kennt jemand ein Tool, welches die gesuchte Funktionalität unter Linux bereitstellt?

(Vermeintlich) verseuchte Windows-Kisten

Gerade eben aus aktuellem Anlass mal das error_log eines unserer Webserver näher angeschaut und was sieht man da:

[..]
[Tue Jan 15 10:21:00 2008] [error] [client *.*.*.*] File does not exist: /home/foobar/html/_vti_bin
[Tue Jan 15 10:21:00 2008] [error] [client *.*.*.*] File does not exist: /home/foobar/html/MSOffice
[Tue Jan 15 10:21:41 2008] [error] [client *.*.*.*] File does not exist: /home/foobar/html/_vti_bin
[Tue Jan 15 10:21:41 2008] [error] [client *.*.*.*] File does not exist: /home/foobar/html/MSOffice
[Tue Jan 15 10:24:45 2008] [error] [client *.*.*.*] File does not exist: /home/foobar/html/_vti_bin
[Tue Jan 15 10:24:45 2008] [error] [client *.*.*.*] File does not exist: /home/foobar/html/MSOffice
[..]

Normalerweise ignoriert man sowas ja, da das zum normalen Hintergrundrauschen im Internet gehört.

Aber neugierig ist man manchmal ja doch:

$ whois *.*.*.*
inetnum: *******
netname: *******
descr: *******

Noch Fragen?

Edit:

Laut http://lists.jammed.com ruft anscheinend auch der IE mit einer gewissen Erweiterung diese URLs auf, um bestimmte Fähigkeiten des vermeintlichen IIS-Webservers abzufragen.

Es gibt also scheinbar neben Nimda & Co. doch noch legitime Requests für solche URLs.

Deshalb auch IP-Adresse und Netblock-Owner unkenntlich gemacht.

nomachine NX

Hat von Euch schon mal jemand mit nomachine NX gearbeitet?

Ich habe heute auf unserem Linux-Terminalserver, zu dem sich die Clients bisher via XDMCP verbinden, den nxserver-freenx installiert.

Der 1. Eindruck: Mit dem Windows-Client ist der Bildaufbau unter KDE zwar nicht wirklich lahmarschig, aber auf jeden Fall langsamer als bei XDMCP-Verbindungen unserer schon relativ schwachbrüstigen Thinclients (VIA C3).

Bin gespannt wie das Ganze aussieht, wenn Linux als Client zum Einsatz kommt. Das werde ich morgen einmal ausgiebig testen.

EDIT: Hatte vergessen zu erwähnen, dass ich es eben von zu Hause aus per DSL 3000 ausprobiert habe und es dort wirklich flott war. Nur im LAN mit Windows-Client kam kein richtiges “Das ist jetzt richtig schnell”-Feeling auf.

Entwickeln von RAW-Fotos unter Linux mit LightZone

Wer mit Linux RAW-Fotos von seiner Digital-Spiegelreflexkamera entwickeln will, sollte sich einmal LightZone von Light Crafts anschauen.

Die Linux-Version gibt es im Gegensatz zur Windows- und Mac-Version kostenlos, hinkt diesen allerdings hinsichtlich Aktualität etwas hinterher.

LightZone packt alle Aktionen des Benutzers auf einen Stack ohne das Originalbild zu verändern – so kann man im Laufe der Bearbeitung z.B. den Schärfe-Filter im Stack so umpositionieren, dass er anstatt vor dem Tonwertkorrektur-Filter nun nach diesem angewendet wird.

Für alle Filter lässt sich ein Preset definieren und für das Batch-Processing gibt es immerhin die Möglichkeit, den aktuellen Stack als Template zu speichern um diesen dann auf weitere Bilder anzuwenden.

Auch wenn der SourceCode nicht offen liegt, lohnt sich auf jeden Fall der Blick auf LightZone.

Den Download für Linux gibt es hier (Registrieren nicht nötig), eine Mailingliste für die Linux-Version existiert ebenfalls.

Es gibt mehrere Videos, die das allgemeine Handling von LightZone erklären.

Vielen Dank an dieser Stelle an Piwi, der mich auf LightZone aufmerksam gemacht hat!

LightZone
(Anklicken für Großansicht)

Vor der Bearbeitung mit LightZone
RAW-Foto, aufgenommen mit Canon EOS 400D

Nach der Bearbeitung mit LightZone
Nach der Bearbeitung mit LightZone

root@käsetheke.marktkauf.de

Da stand ich doch heute Abend kurz vor Ladenschluss an der Käsetheke im örtlichen Marktkauf und suchte nach einem Stück Bavaria blu, als eine gutgelaunte Mitarbeiterin hinter der Käsetheke an den Tresen trat.

Nachdem ich meinen Wunsch nach einer Ecke des schon erwähnten Käses verlauten ließ, fragte mich die Dame, was denn root bedeute?

Auf meinen verdutzten Gesichtsausdruck hin verliessen die Worte “Born to be root” ihren Mund, während sie auf mein T-Shirt deutete.

In dem Moment fiel bei mir der Groschen das Cent-Stück und ich überlegte kurz, wie ich das nun möglichst leicht verständlich erkläre. Schlussendlich sagte ich “Vergleichbar wie bei Windows der Administrator – die Person, die alles machen kann”, woraufhin sie ein breites Grinsen aufsetzte und meinte “Dann bin ich das hier auch” :).

Die Frage, ob sie root richtig ausgesprochen hätte bejahte ich und bekam von einer Mitarbeiterin, die sichtlich Spass hatte, meinen Käse über die Theke gereicht.

Als ich mich gerade mit meinem Einkaufswägelchen Richtung Kasse aufmachen wollte, hörte ich noch, wie sie sich mit ihren Kolleginnen über das soeben Gelernte unterhielt … “root” *tuschel* “Administrator” *tuschel* “man muss sich ja weiterbilden”.

Ich konnte mir im Fortgehen ein Grinsen nicht verkneifen ;).

In diesem Sinne, frohen 1. Mai!

Nine Inch Nails Album -Year Zero- als legaler Download

Heise online berichtet über eine mißglückte PR-Aktion von Nine Inch Nails, wobei darauf hingewiesen wird, daß man sich alle Tracks des Albums “Year Zero” per Stream anhören kann.

Hat man erst einmal seine Emailadresse (foo@bar.invalid tut es auch) auf der Webseite in den Flash-Player eingetragen, kann man auch schon den 16 Tracks lauschen.

Dank der DownloadhelperExtension für Mozilla Firefox, kann man sich jeden einzelnen Track im FLV-Format von http://http.vitalstreamcdn.com/sparkart2_vitalstream_com/sparkart/nyz/ herunterladen:

  • 01Hyperpower.flv
  • 02TheBeginningOfTheEnd.flv
  • 03Survivalism.flv
  • 04TheGoodSoldier.flv
  • 05Vessel.flv
  • 06MeImNot.flv
  • 07CapitolG.flv
  • 08MyViolentHeart.flv
  • 09TheWarning.flv
  • 10GodGiven.flv
  • 11MeetYourMaster.flv
  • 12TheGreaterGood.flv
  • 13TheGreatDestroyer.flv
  • 14AnotherVersionOfTheTruth.flv
  • 15InThisTwilight.flv
  • 16ZeroSum.flv

Hat man die 16 “Videos” erst einmal auf Platte, ist man nur noch ein Einzeiler in der Shell von den Audiospuren entfernt (der Übersicht halber in 3 Zeilen :-)):

for i in *.flv
do mplayer -dumpaudio -dumpfile $(basename $i .flv).mp3 $i
done

Keine 5 Sekunden später haben wir anstatt dem propritären “Macromedia Flash Video”-Müll anständiges “MPEG ADTS, layer III, v1, 256 kBits, 44.1 kHz, Stereo”, was sich auch problemlos auf Eurem mp3-Player abspielen läßt.

Windows-User kommen entweder mit FLV Extract oder aber auch MPlayer ans Ziel:

FOR %i IN (*.flv) DO mplayer -dumpaudio -dumpfile %~ni.mp3 %i

Quelle: Heise Forum

Frohe Ostern!

Windows-Rechner mit MAC-Adresse 00-00-00-00-00-00

Ein Arbeitskollege hatte heute einen Laptop mit WinXP dabei, der keine IP per DHCP bekam. Auch nach dem Konfigurieren einer festen IP konnte noch nicht einmal der Router gepingt werden.

Nur durch Zufall sah ich dann in den Eigenschaften der SiS Netzwerkkarte die MAC-Adresse 00:00:00:00:00:00.

Im Netzwerkkartentreiber gab es die Option, eine beliebige MAC-Adresse einzutragen, testweise mit 00:00:00:11:22:33 ausgefüllt funktionierte alles tadellos.

Nach dem Booten von grml von CD konnte sich der Kollege dann die richtige MAC-Adresse notieren, die wir anschließend unter Windows im Treiber hinterlegt haben.

Eine Option “Hardwareseitige Standard-MAC-Adresse nutzen” bot der Treiber leider nicht.

Vermieter mit Windows-Problemen II

So, heute war ich dann mal auf ein Bierchen bei meinem Vermieter, mir seine Windows-Kiste ansehen.

Es war ein älterer Compaq-PC mit P3 666 MHz, 128MB RAM, 20GB Platte und wider Erwarten auch USB (1.1).
Sein Windows 98 ließ sich von 640×480 mit 16 Farben nicht abbringen, der Treiber der Grafikkarte war mit “Standard-Grafikkarte” (oder so ähnlich) auch nicht besonders hilfreich als es darum ging, den passenden Treiber zu identifizieren.

Also kurzerhand grml von CD gebootet und voila: lspci offenbarte als verbauten Grafikchip einen SiS 300/305.

Anschließen wieder Windows gebootet, den passenden Treiber und Firefox runtergeladen (mein Vermieter nutzte noch den IE…) und alles installiert.

Am Ende gab es dann noch eine kurze Einführung in Firefox und Adblock und das war es dann eigentlich auch schon gewesen.

Vermieter mit Windows-Problemen

Mein Vermieter hat mich vor ein paar Tagen beim Arbeiten im Garten (also er war am Arbeiten, ich stand gerade am offenen Fenster) angesprochen und gefragt, ob ich mich denn mit Computern auskenne :).

Ob ich mir nichtmal seinen Rechner anschauen könnte, fragte er, der mache Probleme.

Was das denn für ein Rechner sei, wollte ich wissen. “800MHz, mit Windows 98.” Wieviel RAM drin steckt wusste er nicht. Fürs Briefe schreiben und Emails/Internet nutzt mein Vermieter den Rechner, nix besonderes.

Eigentlich wollte ich mir seinen Rechner dieses Wochenende mal ansehen, aber irgendwie war ich zu erschöpft. Wird er sich wohl noch etwas gedulden müssen.

Eigentlich bin ich ja versucht, ihm den Neukauf eines schmalen Rechners mit Windows XP nahezulegen, so 200 Euro etwa. Denn wenn er nur Win98 hat müsste er für WinXP sowieso ein paar Euro auf den Tisch legen. Mit Linux kann ich da schlecht aufkreuzen – das würde noch mehr Support bedeuten, für dich ich einfach nicht die Zeit habe.

Ich hab den Rechner zwar noch nicht gesehen, aber ich vermute mal, ich könnte noch nicht einmal via Knoppix ein Backup der Platte machen, da die Kiste sicher keine Netzwerkkarte hat … von USB ganz zu schweigen.

Ich lass mich überraschen, was mich da nächstes Wochenende erwartet.

Testbericht: IBM Thinkpad z60m

Nachdem ich hier vor kurzem bereits über mein neues Firmen-Notebook kurz berichtet habe, wollte ich nach nun fast 4 Wochen doch etwas detailierter meine Erfahrungen mit dem Thinkpad z60m niederschreiben.

Allgemeines

Das von mit verwendete Gerät ist ein IBM/Lenovo Thinkpad z60m (2529) mit Pentium M 760 (Dothan) 2,0 GHz auf Centrino-Basis, 1GB RAM, 100GB SATA-Platte, ATI Mobility Radeon X600 mit 128MB eigenem Speicher, WLAN (a/b/g) und dem ganzen anderen Krempel, der halt bei einem Notebook heutzutage so dabei ist (Sound, Bluetooth, DVD-Brenner, Speicherkartenleser, …).

Verarbeitung

Das Gehäuse ist rundum solide verarbeitet und entgegen Erfahrungen mit anderen elektronischen Geräten sehr verwindungssteif: Es quietscht oder knarzt absolut nichts.

Tastatur

Die Tastatur ist eine der ersten, die nach dem Verkauf der PC-Sparte von IBM an Lenovo diese beschissenen Windows-Tasten verpasst bekommen hat.

Damit muss man leider leben. Ansonsten sind die Tasten aber schön groß und im Vergleich zum JVC-Notebook macht damit auch das Arbeiten auf der Konsole Spaß.

Touchpad/Trackpoint

Das Thinkpad z60m wird mit Touchpad und dem genialen Trackpoint geliefert – ich liebe diesen Knubbel :-).

Das Touchpad funktioniert so wie es soll, das war es dann aber auch schon (bei mir). Als erste Amtshandlung wurde das Touchpad von mir im BIOS deaktiviert, da man mit dem “Knubbel” eh besser arbeiten kann und versehentliche Betätigungen des Touchpads durch Handballen einfach nerven (Linuxer können davon ein Lied singen).

Das z60m hat unter (vor?) dem Touchpad 2 Maustasten, für den Trackpoint über (hinter) dem Touchpad sogar 3. Damit muss man sich unter Linux nicht mit Emulate3Button und dem gleichzeitigen Drücken der linken und rechten Maustaste zur Simulation eines Klicks auf die mittlere herumschlagen.

Erwähnenswert ist noch, daß 3 verschiedene Aufsätze, allesamt rot, für den Knubbel mitgeliefert werden. Wer wie ich, den werksseitig installierten Trackpoint-Aufsatz nicht mag, wird sich vielleicht mit einem der 2 anderen anfreunden können.

Windows XP in ADS-Domäne ohne Domänen-Kennwort integriert

Letzte Woche Montag war mal wieder Berufsschule angesagt. In einem der Fächer setzen wir uns seit Anfang des Schuljahres mit Microsofts Variante von X.500 auseinander: ADS.

In Gruppen arbeiten wir nun praktisch daran, in einer Übungsdomäne eine Firma abzubilden und entsprechende Zugriffsrechte und Berechtigungen zu verteilen.

Wie Winterraven bereits in seinem Blog andeutete, hat er sein Windows XP (in VMware) dazu überreden können, der Schul-Domäne beizutreten – zu unser beider Erstaunen war dies ohne Administrator-Rechte möglich, es reichte sein normaler Benutzeraccount innerhalb der Domäne.

Selbst der Lehrer, der in Sachen ADS einen sehr fitten Eindruck macht und auch die oben genannte Schul-Domäne co-administriert, war etwas verdutzt und konnte sich dies nicht so recht erklären.

Bin gespannt, ob wir uns Montag noch mit unseren Laptops an der Domäne anmelden können oder die Rechner im Poolraum benutzen müssen :(.

Nachtrag: Der Lehrer meinte heute, daß das absichtlich so konfiguriert worden sei, damit die Schüler mit ihren Notebooks zwecks Unterricht der (Übungs-)Domäne beitreten können.

Netzwerksicherheit

Wie ihr sicher schon gelesen habt, drücke ich im Moment noch ein- bis zweimal die Woche die Schulbank.

Die Berufsschule hat als Zugriffskontrolle zum Internet einen Microsoft ISA Server im Einsatz, über den die Lehrer individuell Schüler oder ganze Klassen für den Zugriff aufs Internet freischalten können. Der Schüler meldet sich dann mit seinen Zugangsdaten am Proxy an und surft fortan protokolliert und zensiert durchs Netz.

Soweit nicht weiter problematisch – wenn es denn keinen anderen Weg ins Internet gäbe…