Helo command rejected: Host not found

Aus dem Logfile unseres Firmen-MTAs:

reject: RCPT from gw01.zanox.com[217.110.111.101]: 554 <z-de-dom02.zanox.com>: Helo command rejected: Host not found; from=<XXXXXX@zanox.com> to=<YYYYYYY>

Schon erstaunlich wie sich solch große Firmen wie Zanox solche Anfängerfehler Schnitzer leisten.

Wie liefern die überhaupt irgendwo Emails ein?

#quelle #payment #fail

Screenshot quelle.de am 05.08.2009 um 23:00 Uhr beim Versuch, per Kreditkarte zu zahlen

*fail*

Nachtrag:

Aug 5 23:01:18 gate daemon.info pppd[22148]: LCP terminated by peer
Aug 5 23:01:18 gate daemon.info pppd[22148]: Connect time 1440.0 minutes.
Aug 5 23:01:18 gate daemon.info pppd[22148]: Sent 9831702 bytes, received 173885908 bytes.

#quelle #payment #unfail

Scheiß Murphy!

DSL: Auf und Ab bei der Telekom (Teil 3)

Hier gehts zum 2. Teil der Telekom-Odyssee.

Montag, 15.06.09, 00:14 Uhr

Bei Ebay sehr günstig ein Thomson 546i DSL-Modem geschossen. Die Thomson-Modems sind laut diversen Foren die Geräte, die auch bei sehr schlechten Leitungswerten noch am ehesten synchron werden, wenn Fritz!Boxen und Speedports bereits aufgegeben haben.

Offtopic:

AVM verbaut in seinen Fritz!Box-Geräten und den Speedports für die Telekom den AR7-Chip von Texas Instruments.
Dieser ist nach einhelliger Meinung bei schlechten/langen Endkunden-Leitungen aber gerade nicht das Gelbe vom Ei.

Montag, 15.06.09, 09:00 Uhr

Da man von den Telekom-Mitarbeitern immer schief angeguckt wird, wenn man kein Gerät aus dem Hause Telekom benutzt, habe ich mir eben im T-Punkt den Speedport W 721V für eine monatliche Mietgebühr von 2,95 Euro bestellt.

Falls der ganze Kram mit dem Speedport ebenfalls nicht funktioniert, wird der kurzerhand zurückgeschickt: Die Kündigungsfrist beträgt nur angenehme 6 Werktage.

Mittwoch, 17.06.09

Der Speedport trifft ein.

Angestöpselt am Splitter ergibts sich das gleiche, trostlose Bild wie mit meinem D-Link DSL-380T:

Die Sync-LED blinkt und blinkt und blinkt…

Im Logfile des Speedports findet sich:

17.06.09 18:19:07 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
17.06.09 18:18:39 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
17.06.09 18:18:10 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
[…]

Donnerstag, 18.06.09

Hermes liefert endlich das Päckchen mit dem Thomson 546i DSL-Modem bei mir ab.

Leider auch hier keinen Erfolg in Sachen DSL-Synchronisierung :(

Mittwoch, 24.06.09

Da sich bisher seitens Telekom nichts weiter getan hat, geht morgen folgendes Schreiben in die Post:

Aufforderung zur Leistungserbringung

Schade.

DSL: Auf und Ab bei der Telekom (Teil 2)

Hier gehts zum 1. Teil der Telekom-Odyssee.

Seit dem 18.05. ist einiges passiert:

Mittwoch, 20.05.09

Der Adminblogger ruft die Entertain-Hotline (01805-373750) für “günstige” 14 Cent pro Minute an: da morgen Christi Himmelfahrt und damit Feiertag ist, möchte ich gerne wissen, ob sich heute noch ein Techniker um meinen nicht funktionierenden Triple Play-Anschluss kümmert.

Die allgemeine Antwort aus dem Callcenter lautete in etwa, dass die Außendienst-Techniker bis 20 Uhr arbeiten würden, es also noch Chancen gebe, dass sich ein Techniker dem Problem annehme.

Donnerstag, 21.05.09

Das gestern nix mehr passiert ist, muss ich hier nicht extra erwähnen, oder?

Der Adminblogger macht sich ein Bier auf und genießt den Feiertag.

Pimp my WLAN

Da der Adminblogger aktuell nicht die Dienste der Telekom in Sachen Internet in Anspruch nehmen kann (hierzu in Kürze mehr) und der Handyempfang auch nicht ohne Tücken ist, muss aktuell die WLAN-Verbindung zu meinem Nachbarn und Arbeitskollegen herhalten.

Da ich bereits ahnte, dass das mit der Telekom etwas länger dauern würde, hatte ich mir relativ zügig ein besonders empfindliches & leistungsstarkes USB-WLAN-Dongle besorgt:

Alfa Network AWUS036H USB Wifi Adapter mit RTL8187-Chipsatz

Das Gerät sendet mit 500mW und erreicht laut Datenblatt mit seiner 2dBi-Rundstrahlantenne selbst bis -96 dBm immerhin noch 1 Mbit/s Übertragunsrate.

Aktuelle Montage am Badfenster mit ca. 7m USB-Kabel zum PC:

Wifi Adapter am Badfenster montiert und Antenne mit Alufolie abgeschirmt

Vor dem Einsatz der Alufolie, die die Strahlung etwas mehr in Richtung Fritz!Box meines Arbeitskollegen ablenken soll:

Link Quality=45/64  Signal level=19/65

Nach dem Anbringen der Alufolie:

Link Quality=48/64  Signal level=26/65

Die Verbesserung der Signalstärke durch die Alufolie macht sich sehr deutlich in der max. Übertragungsrate bemerkbar :)

Handyempfang

Merke: Handy um 2 cm verrücken kann die maximale Download-Rate signifikant senken… oder steigern.

Aktuell liegt das Handy – in einer Mülltüte vor Witterungseinflüssen geschützt – auf dem Fenstersims.

Dort habe ich vollen Empfang mit HSDPA. Auf der anderen Seite des Fensters nur UMTS; den Unterschied merkt man deutlich.

Gruß vom Adminblogger, der per Bluetooth fröhlich durch die Wohnung funkt.

DSL: Auf und Ab bei der Telekom

Solche oder ähnliche Geschichten gibt es im Internetz viele zu lesen. Ich möchte Euch meine Erfahrungen mit der Deutschen Telekom als Privatkunde nicht vorenthalten.

Viel Spaß bei der Unterhaltung wünscht Euch der Adminblogger :)

Mittwoch, 22.04.09

Für heute ist der Umzug des Telefon- und T-DSL-Anschlusses beauftragt. Gleichzeitig werde ich damit Kunde mit einem Komplettanschluss von der DTAG: Internet kommt also künftig von T-Online und nicht wie bisher von KAMP (Die scheinen gerade Ihr Privatkundengeschäft eingestellt zu haben – finden sich nur noch Business-Angebote auf deren Webseite).

Gegen 10 Uhr ist der Telefonanschluss in der alten Wohnung bereits tot, es ertönt nur eine automatische Ansage beim Versuch eine Nummer zu wählen.

Wie von der Telekom angekündigt taucht gegen Mittag der versprochene Techniker in der neuen Wohnung auf und schließt die TAE-Dose an den Hausanschluss an, misst die Leitung durch etc.

DSL geht zu dem Zeitpunkt noch nicht in der neuen Wohnung. Laut Aussage der Hotline werden DSL-Anschlüsse nur nachts um 0 Uhr geschaltet. Das DSL-Modem synct bis 08:30 Uhr des nächsten Tages nicht.

Netzabdeckung O2 in Herford

Inzwischen habe ich meine neue Wohnung bezogen, Internetzugang funktioniert (das wird noch ein extra Beitrag), Möbel sind bestellt und so langsam lebt man sich ein.

Den O2-Mobilfunkempfang in der neuen Wohnung kann man allerdings getrost als Katastrophe bezeichnen.

Empfang hat man, wenn überhaupt, nur in der Nähe der Fenster. Während eines Telefonats durch die Wohnung laufen sollte ich nicht – die Gefahr des Verbindungsabbruchs ist nicht zu verachten.

In der Vergangenheit hatte ich, wenn ich unterwegs war, meist ProfiMail mit IMAP-IDLE über das O2-Netz laufen. Wenn ich in meiner alten Wohnung war, hatte sich der Mail-Client via WLAN den Onlinezugang verschafft.

Mit dieser Kombination kam das Nokia E90 mit vollem Akku auf ca. 2-3 Tage Laufzeit.

In meiner neuen Wohnung reichte eine volle Akkuladung gerade mal ca. 12 Stunden. Zuerst hatte ich den Akku in Verdacht – der hat schon rund 2 Jahre auf dem Buckel. Also einen neuen Originalakku BP-4L besorgt und gestern Abend aufgeladen.

Handy gegen 21 Uhr vom Ladegerät getrennt und heute morgen gegen 9 signalisierte das Handy bereits “Akku fast leer”.

Tja, da hätte ich mir den Kauf des neuen Akkus wohl schenken können: Das Handy sendet offenbar mit erhöhter Leistung, um die Verbindung zum Mobilfunknetz halten zu können.

Ich werde die Tage noch ein bisschen Testen um herauszufinden ob es wirklich daran liegt und falls sich dies bestätigt wird wohl nur der Wechsel zu T-Mobile oder Vodafone übrigbleiben – sonst könnten wir uns das Monitoring mit Nagios auch gleich schenken…

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Akku schnell leer wenn schlechter Empfang?

Speedtest

Ergebnisse vom aktuellen Speedtest: 356 kbit/s down, 158 kbit/s up.

Preisfrage: Mit was bin ich derzeit online? :)

Online oder Offline

Zwecks Umzug gerade eben mit einer netten Dame von der Telekom telefoniert und für 5 in Frage kommende Wohnungen/Adressen den DSL-Status erfragt …

Sie fand es lustig, dass ich meine neue Wohnung (auch) nach diesem Kriterium auswähle :)

Ouch

Freitag, 10 Uhr

Betreff: Reboot Core-Switche morgen früh zwischen 5:30 und 5:45 Uhr

Guten Morgen die Herren,

wir haben am WE Supportwochenende und müssen hier vorher unsere Core-Switche booten.

Der Reboot erfolgt im Abstand von 15 Minuten.

Es sollten keine Störungen auftreten, da die Architektur als HA ausgelegt ist.

Falls es doch zu Störungen kommt bitte ich im Vorfeld um Entschuldigung.

Samstag, 18:15 Uhr

Betreff: Re: Reboot Core-Switche morgen früh zwischen 5:30 und 5:45 Uhr

Hallo,

leider ist aus dem automatisierten Reboot ein Totalausfall geworden.

Einer der Core-Switche im Backbone ist ein Totalausfall und wir waren gezwungen, Teile der Infrastruktur umzubauen.

Die ist soweit wiederhergestellt und die Dienste stehen ohne Einschränkung wieder zur Verfügung.

Broadcom Corporation BCM4312 802.11b/g [14e4:4315]

Nach dem Sieg des Spieltriebs über die Vernunft musste sich der Adminblogger auch eines dieser neumodischen Netbooks zulegen – die Entscheidung fiel auf ein Lenovo IdeaPad S10e, welches ich bereits vor einigen Tagen bei einem Arbeitskollegen begutachten konnte.

Out of the box funktioniert eigentlich alles – außer WLAN – unter grml 2008.11 sowie openSUSE 11.0.

Das WLAN-Device von Broadcom gibt sich als [14e4:4315] zu erkennen:

# lspci -nn | grep Broadcom

02:00.0 Ethernet controller [0200]: Broadcom Corporation NetLink BCM5906M Fast Ethernet PCI Express [14e4:1713] (rev 02)
05:00.0 Network controller [0280]: Broadcom Corporation BCM4312 802.11b/g [14e4:4315] (rev 01)

Das intern per USB angeschlossene WLAN-Device lässt sich leider weder per bcm43xx-Modul noch dessen Nachfolger b43/b43-legacy zum Leben erwecken.

Allerdings wurde von Broadcom vor kurzem ein Treiber veröffentlicht mit dem WLAN funktioniert, ohne auf NDISwrapper angewiesen zu sein.

Wie bei You’re Special, Just Like Everybody Else im Blog zu lesen, lässt sich der Treiber relativ einfach einbinden.

Zuallererst stellt man sicher, dass ihr die Header-Dateien für Euren Kernel installiert habt. Je nach Distribution gelingt das mittels

(openSUSE) # zypper ref ; zypper in kernel-source linux-kernel-headers
(debian/grml) # apt-get update ; apt-get install linux-headers-$(uname -r)

Nun besorgt man sich von der oben erwähnten Broadcom Webseite die aktuelle Version des Treibers für seine Architektur, z.B.

hybrid-portsrc-x86-32_5_10_27_11.tar.gz

Es folgt das übliche Prozedere bei Archiven unter Linux:

tar xfz hybrid-portsrc-*.tar.gz

Das Modul sollte sich nun problemlos mittels

(openSUSE) # make -C /lib/modules/$(uname -r)/build M=$(pwd)
(debian/grml) # make -C /usr/src/linux-headers-$(uname -r) M=$(pwd)

übersetzen lassen. Anschließend noch ein

mkdir /lib/modules/$(uname -r)/extra
cp wl.ko /lib/modules/$(uname -r)/extra
depmod -a
modprobe -rv bcm43xx b43 b43legacy
modprobe -v wl

und es sollte nun ein neues Interface auftauchen, auf meinem Lenovo Ideapad mit openSUSE 11.0 z.B. eth1.

# dmesg | tail

müsste in etwa folgende Ausgabe produzieren:

ieee80211_crypt: registered algorithm ‘TKIP’
wl: module license ‘unspecified’ taints kernel.
eth1: Broadcom BCM4315 802.11 Wireless Controller 5.10.27.11

Das sollte es gewesen sein. Nach einem Reboot sollte das WLAN-Device nun automatisch auftauchen, eventuell müssen von Euch die bcm43xx- und b43-Module geblacklisted werden.

Viel Spaß mit Linux auf dem Ideapad S10e.

Supported ports: [ FIBRE ]

Kämpfe gerade auf Arbeit mit einem Dell Vostro 410 mit integrierter Realtek Gigabit-NIC RTL8111/8168B, die laut ethtool nur einen Fibre-Port, keinen RJ45-Port hat …

Supported ports: [ FIBRE ]
Supported link modes: 1000baseT/Full
Speed: 1000Mb/s
Duplex:Full
Port: FIBRE
[..]
Link detected: no

*nerv*

Update: Nach entsprechender Recherche und Lektüre im Netz der Netze war dann die Lösung, einmal den herstellereigenen Kernel-Treiber r8168 zu laden.

Anschließend lässt sich die NIC auch mit dem r8169-Modul betreiben. Grund ist wohl, dass r8169 nicht weiß, wie man die NIC aktiviert.

RJ11 bei DSL-Modems?

Das Ersatz-Modem für meinen DSL-Router, das DSL-380T von D-Link, hat zu meiner Überraschung keine RJ45-Buchse für die Verbindung zum Splitter, sondern die kleinere RJ11-Buchse.

Mein DSLSplitter von der Telekom wartet wie auch das alte Siemens-Modem mit einer RJ45-Buchse auf, dem D-Link Gerät liegt aber nur ein Kabel mit zwei RJ11-Steckern bei.

Ich war bis heute der Meinung, RJ45 sei der Defakto-Standard was die DSL-Verkabelung beim Endkunden angeht…

Bisher ist mir nur einmal RJ11 in dieser Hinsicht über den Weg gelaufen:

Siemens hat – total krank – einem Ihrer WLAN-Router mit integriertem Modem eine RJ11-Buchse spendiert und ein Anschlusskabel mit einem RJ11- auf einen RJ45-Stecker beigelegt.

Wie sieht das bei Euch aus?

Welche Bauform hat die Buchse an Eurem DSL-Modem/-Router bzw. Splitter?

DSL-Modem nach Stromausfall gestorben

Siemens DSL-Modem D:NTAD:1L R45:AE im BackofenWährend einer einstündigen Stromabschaltung am gestrigen Vormittag aufgrund von Arbeiten im Stromnetz von E.ON hat sich leider mein DSL-Modem in die ewigen Jagdgründe verabschieded.

Das DSL-Modem D:NTAD:1L R45:AE von Siemens ist dafür berüchtigt, dass es nach oft jahrelangem, reibungslosem Betrieb den Heldentod stirbt, wenn es dann mal für eine kurze Zeit nicht in Betrieb ist und die elektrischen Bauteile abkühlen.

Grund dafür ist scheinbar ein mit der Zeit austrocknender Kondensator im Schaltnetzteil des Modems.

Selbst nach 20 Minuten “Aufwärmen” des Geräts im Backofen bei schnuckeligen 50°C war das Gerät anschließend selbst nach Anlegen von 220V nicht wiederzubeleben.

Ersatz ist aber bereits bestellt: Ein D-Link DSL-380T wird das defekte Gerät hoffentlich ab Anfang nächster Woche ersetzen.

Bis dahin muss ich mit 50 kByte/s über die UMTS-Verbindung vom Handy via Bluetooth Vorlieb nehmen – was erstaunlicherweise recht stabil funktioniert.

Sogar meinen Lieblings-MP3-Stream DIGITALLY-IMPORTED Chillout kann man damit wunderbar hören.

Nur das Handy wird mit der Zeit durch die Dauerbelastung etwas warm :)

Pünktlich zum Wochenende

Pünktlich zum Wochenende um 18:30 Uhr hat sich unsere Firewall-Appliance (Zyxel Zywall 70) im Büro zerlegt – die gelben Link-LEDs aller Ports blinken im Takt und die rote PWR-LED lässt sich auch nicht lumpen.
Dazu gesellt sich ein helles, im Takt der LEDs klickerndes Klick-Klack, vermutlich das eines Relais.

Das Gerät lief seit August 2004 im Dauerbetrieb und nun hat sich offenbar das Netzteil verabschiedet … Ruhe sanft im Technik-Himmel :)

Nachtrag: Laut Handbuch bedeutet eine rot leuchtende PWR-LED “The Power to the Zywall is too low” – Blinken wird nicht erwähnt.

Da im Zuge der Migration auf Gigabit das Routing im LAN sowieso schon auf ein seperates Gerät umgezogen wurde, schmerzt der Ausfall nicht sonderlich stark:

Am Sonntag werden ein paar IP-Adressen und das Firewallingskript geändert sowie ein Netzwerkkabel umgesteckt und dann sollten wir wieder online sein.

Nachtrag: Sind nun wieder online :)

Samstag geht leider nicht – da muss der Sysadmin einem Kollegen beim Umzug helfen oO(hoffentlich ist gutes Wetter)Oo

Gruss aus dem Auto

Schönen Gruss aus dem Auto.

Sitze gerade im Auto vor der Tür mit Laptop auf dem Schoß und kopiere via WLAN von meinem Desktop-Rechner @home mp3-Dateien auf die SD-Card im Laptop.

Mir ist leider erst, als ich schon im Auto sass, eingefallen, dass auf der SD-Karte im Autoradio immer das selbe läuft – also schnell Laptop raus und mit aktuellen Titeln betanken. Schliesslich will man ja unterwegs nicht nur eintöniges Massen-Radio hören…

Die Nachbarn denken bestimmt, ich wär bekloppt, aber was solls. Geek-Image aufpolieren :)

Ciao und schönes Wochenende!

Feierabend

Wenn man im Datacenter Hardware tauschen muss weil es auf einem Link Fehler hagelt und man anschliessend in der Firma einen Springbrunnen in der Toilette beobachten kann während es draussen wie aus Kübeln schüttet – dann … ja dann ist es Zeit Feierabend zu machen :)

Windows-Rechner mit MAC-Adresse 00-00-00-00-00-00

Ein Arbeitskollege hatte heute einen Laptop mit WinXP dabei, der keine IP per DHCP bekam. Auch nach dem Konfigurieren einer festen IP konnte noch nicht einmal der Router gepingt werden.

Nur durch Zufall sah ich dann in den Eigenschaften der SiS Netzwerkkarte die MAC-Adresse 00:00:00:00:00:00.

Im Netzwerkkartentreiber gab es die Option, eine beliebige MAC-Adresse einzutragen, testweise mit 00:00:00:11:22:33 ausgefüllt funktionierte alles tadellos.

Nach dem Booten von grml von CD konnte sich der Kollege dann die richtige MAC-Adresse notieren, die wir anschließend unter Windows im Treiber hinterlegt haben.

Eine Option “Hardwareseitige Standard-MAC-Adresse nutzen” bot der Treiber leider nicht.

Schlechte Erreichbarkeit

Gestern Abend gab es scheinbar ein Problem im Netz unseres Datacenters, so daß die Erreichbarkeit unserer Seiten dementsprechend schlecht war. Bisher gibt es noch kein offizielles Statement vom Datacenter zu dem Vorfall, aber das wird sicher noch kommen.

In Cacti sah man die Traffic-Einbrüche mehr als deutlich :-(

Traffic am 26.03.2007

Update

Inzwischen ist bei mir auch ein offizielles Statement eingetrudelt – so hat es am Montag wohl einen Hardwaredefekt gegeben, der die Probleme verursacht hat.

Kaputte Netzwerkkabel

Wenn man im Switch Logeinträge wie

MAR 19 14:12:43 dot3ad_lac.c(916) %% Adding 1.0.24 to 1.1.2
MAR 19 14:12:39 dot3ad_lac.c(784) %% Removing 1.0.24 from 1.1.2
MAR 19 13:23:54 dot3ad_lac.c(916) %% Adding 1.0.24 to 1.1.2
MAR 19 13:23:50 dot3ad_lac.c(784) %% Removing 1.0.24 from 1.1.2
MAR 19 13:22:48 dot3ad_lac.c(916) %% Adding 1.0.24 to 1.1.2
MAR 19 13:22:44 dot3ad_lac.c(784) %% Removing 1.0.24 from 1.1.2

findet (Port 24 wird alle paar Minuten aus dem LAG/Port Trunk entfernt und wieder hinzugefügt), sollte man neben der Konfiguration der beteiligten Switches vielleicht auch einmal die Verkabelung überprüfen. Nach vielen vergeblichen Versuchen, die Ursache einzugrenzen, fand ich dann endlich die Wurzel allen Übels:

Schlecht verarbeitetes Netzwerkkabel2

Schlecht verarbeitetes Netzwerkkabel1

Schlecht verarbeitetes Netzwerkkabel3
(Anklicken für Großansicht)

Das sind übrigens nur 3 Fotos von sehr vielen so ähnlich aussehenden Cat6 Patchkabeln, allesamt vor einer Woche bei Reichelt gekauft als Ersatz für die bisherigen Cat5 Patchkabel – die, die nun temporär wieder im Einsatz sind und keine Probleme machen…

Hier noch 2 Bilder vom Netgear GSM7224 mit der neuen Verkabelung:

Neuer Switch mit neuer Verkabelung im Rack

Neue Verkabelung im Rack

NC7170 Gigabit Server Adapter II

Die Netzwerkkarte ist inzwischen im Router verbaut und funktioniert auch problemlos mit dem e1000 Modul:

e1000: 0000:07:01.0: e1000_probe: (PCI-X:133MHz:64-bit) 00:11:0a:XX:XX:XX
e1000: eth2: e1000_probe: Intel(R) PRO/1000 Network Connection
ACPI: PCI Interrupt 0000:07:01.1[B] -> GSI 49 (level, low) -> IRQ 21
e1000: 0000:07:01.1: e1000_probe: (PCI-X:133MHz:64-bit) 00:11:0a:XX:XX:XX
e1000: eth3: e1000_probe: Intel(R) PRO/1000 Network Connection

lspci:

0000:07:01.0 Ethernet controller: Intel Corporation 82546EB Gigabit Ethernet Controller (Copper) (rev 01)
0000:07:01.1 Ethernet controller: Intel Corporation 82546EB Gigabit Ethernet Controller (Copper) (rev 01)

0000:07:01.0 Class 0200: 8086:1010 (rev 01)
0000:07:01.1 Class 0200: 8086:1010 (rev 01)

0000:07:01.0 Ethernet controller: Intel Corporation 82546EB Gigabit Ethernet Controller (Copper) (rev 01)
Subsystem: Compaq Computer Corporation: Unknown device 00db
Flags: bus master, 66Mhz, medium devsel, latency 64, IRQ 20
Memory at fdfe0000 (64-bit, non-prefetchable) [size=1280M]
Memory at fdf80000 (64-bit, non-prefetchable) [size=256K]
I/O ports at 5000 [size=64]
Expansion ROM at 00040000 [disabled]
Capabilities: [dc] Power Management version 2
Capabilities: [e4] Capabilities: [f0] Message Signalled Interrupts: 64bit+ Queue=0/0 Enable-

0000:07:01.1 Ethernet controller: Intel Corporation 82546EB Gigabit Ethernet Controller (Copper) (rev 01)
Subsystem: Compaq Computer Corporation: Unknown device 00db
Flags: bus master, 66Mhz, medium devsel, latency 64, IRQ 21
Memory at fdf60000 (64-bit, non-prefetchable)
I/O ports at 5040 [size=64]
Capabilities: [dc] Power Management version 2
Capabilities: [e4] Capabilities: [f0] Message Signalled Interrupts: 64bit+ Queue=0/0 Enable-

Morgenstund hat Gold im Mund

… oder auch nicht.

Heute war ich ausnahmsweise mal recht zeitig auf Arbeit wegen dem Klimafritzen, der eigentlich $ganzfrühmorgens auftauchen sollte.

Er kam zwar etwa 7 Stunden zu spät (kam wohl eine ausgefallene Klimaanlage dazwischen), kümmerte sich dann aber gleich um das gute Gerät. Durch den Dauereinsatz ist die Verbindung zwischen den Luftführungslamellen und dem Antriebsmotor etwas abgenutzt, so daß die Lamellen ausgetauscht werden müssen. Ende der Woche wird er dann noch einmal mit den Ersatzteilen vorbeikommen und gleich das Kondenswasserauffangbehältnis und den Außenradiator warten.

Der Elektriker stand mit seinem 6500 Euro teuren Fluke Networks Netzwerkkabeltestgerät und 2 Kollegen im Schlepptau ein paar Minuten vorher bereits auf der Matte.

Zu meiner Verwunderung stellte sich dann heraus, daß die Firma die Netzwerkkabel garnicht verlegt hatte. Da hab ich mich scheinbar kräftig geirrt, denn diese Firma hatte zwar andere Arbeiten für uns in den Büros erledigt, aber scheinbar eben diese Kabel nicht verlegt. Naja, wo die 3 schon mal da waren, hab ich sie dann auch alle Kabel durchmessen lassen und schlussendlich mussten an beiden Patchpanels Fehler behoben werden. Abschirmung, die Kontakt zu anderen Adern hatte oder einfach nur vertauschte Adern … es war von allem was dabei.

Bei der Gelegenheit hab ich auch gleich noch 4 bisher nicht genutzte Patchpanel-zu-Dosen-Verbindungen durchmessen lassen und siehe da, das Messgerät meckerte über einen Knick in allen 4 Kabeln in unmittelbarer Nähe der Netzwerkdosen.

Die darf der Elektriker dann Ende der Woche “entknicken” – heute war dafür keine Zeit mehr.

Pfusch am Bau?

Wir haben hier vor rund 6 Monaten ein paar Cat.7 Kabel verlegen lassen, die bisher noch nicht genutzt wurden. Im Zuge der Migration des Firmennetzwerks soll sich dies aber ändern.

Vor einigen Tagen habe ich die entsprechenden Patch-Panels und Dosen beschriften wollen, musste dann aber relativ schnell feststellen, daß über einige der verlegten Kabel kein Link möglich war.

Ende vom Lied: Der Elektriker wird morgen hier aufkreuzen und hoffentlich das Problem beheben können.

NC7170 Gigabit Server Adapter

Für die Migration unseres Firmennetzwerks bauche ich für unseren zukünftigen Linux-Router (HP Proliant DL360 G4 mit 2x GBit-NICs onBoard) noch eine weitere Netzwerkkarte.

Unser lokaler Hardware-Dealer hatte leider keine PCI-X 64bit Netzwerkkarten vorrätig, weshalb ich mich kurz entschlossen an den Support des Datacenters gewandt habe.

Nach ein paar Telefonaten war klar, daß der Vertrieb zwar auch keine Netzwerkkarten vorrätig hat (Stichwort Just in time), aber eine Karte bis zum nächsten, spätestens übernächsten Werktag bestellen könnten.

Zur Wahl standen eine HP NC7771 (Single-Port, Kupfer, Broadcom 5703) und eine HP NC7170 (Dual-Port, Kupfer, Intel 82546EB).

Nach ein wenig Recherche im Netz fand sich die PCI-ID der NC7170, nach denen man dann in den Kernel-Sourcen greppen kann – und siehe da, die NC7170 mit dem Intel 82546EB Chip wird scheinbar vom e1000 Modul unterstützt:

# grep 0x1010 e1000*
e1000_hw.h:#define E1000_DEV_ID_82546EB_COPPER 0x1010
e1000_main.c: INTEL_E1000_ETHERNET_DEVICE(0x1010),

Nach der NC7771 mit Single-Port habe ich garnicht weiter geschaut, da die Preisdifferenz nur 30 Euro betrug und man in einem Router eh nie genug Netzwerk-Ports haben kann.

Migration Infrastruktur

Die letzten 2 Wochen war ich auf Arbeit damit beschäftigt, die Migration unseres Firmennetzwerks vorzubereiten.

Bis gestern hatten wir stinknormale 100MBit-noname-Switches in Benutzung und haben darüber 3 verschiedene Subnetze gefahren. Da das nicht wirklich schön ist und die Bandbreite oft zu wünschen übrig ließ, fiel die Entscheidung, auf Gigabit umzurüsten.

In Zuge dessen werden wir die Switches dank VLANs in mehrere logische Switches unterteilen, so daß die verschiedenen Subnetze dann auch wirklich “physisch” getrennt sind.

Angefangen hat alles mit der Auswahl der passenden Switches – für die dafür notwendigen Switches von HP habe ich leider keine Erlaubnis von Cheffe bekommen, da die zu anderen Alternativen doch recht hochpreisig sind. Letztenendlich fiel die Entscheidung auf Netgear.

Ja ja, ich kann das Geschrei schon hören – im Datacenter wird auch weiterhin nur HP verbaut, in der Firma musste es leider kostengünstiger sein.

Die Entscheidung viel auf einen Netgear GSM7224 mit insgesamt 24 Gigabit-Kupfer-Ports, wovon 4 auch per Fiber genutzt werden können

Netgear GSM7224 Managed Switch
Netgear GSM7224

und zwei Netgear FSM726 mit je 24 100MBit-Ports und 2 Gigabit-Ports, die wahlweise per Kupfer oder Fiber genutzt werden können.

Netgear FSM726 Managed Switch
Netgear FSM726

Die Verbindung vom GSM7224 zu den beiden FSM726 wird dann über je 2x Gigabit Kupfer geschehen, die jeweils zu einem Channel (Link aggregation, Trunking) zusammengefasst werden, um Bandbreite und Ausfallsicherheit zu erhöhen.