Wenn im Planetarium Münster das Betriebssystem abstürzt

Im LWL-Museum für Naturkunde fiel am Samstag im Planetarium während der Vorstellung “Ferne Welten – fremdes Leben?” völlig unverhofft die Projektion aus, die Beleuchtung ging an und alle fragten sich, was wohl passiert sei:

Der Mitarbeiter, der den Projektor bediente und die Einführung in die Veranstaltung gab, bat um Entschuldigung und meinte, dass die Zwangsunterbrechung der Vorstellung mal wieder an Windows läge. Nach einem Reboot des Fulldome-Projektionssystem DigitalSky 2 projizierte das System dann 24x einen Windows-Desktop an die Kuppel (3000px):

Nach einem Neustart der entsprechenden Anwendung lief die Projektion dann unterbrechungsfrei bis zum Ende der Vorstellung durch:

No DRI/XVideo with radeon after Upgrading to openSUSE 11.3

After upgrading openSUSE 11.2 to 11.3 my

VGA compatible controller: ATI Technologies Inc RV370 5B60 [Radeon X300 (PCIE)]

couldn’t use DRI anymore and thus XVideo (e.g. with mplayer) wasn’t available anymore.

Error in dmesg:

[drm] radeon: cp idle (0x10000C03)
[drm] Loading R300 Microcode
[drm] radeon: ring at 0x00000000B8000000
[drm:r100_ring_test] *ERROR* radeon: ring test failed (sracth(0x15E4)=0xCAFEDEAD)
[drm:r100_cp_init] *ERROR* radeon: cp isn’t working (-22).
[drm:r100_cp_fini] *ERROR* Wait for CP idle timeout, shutting down CP.
[drm] radeon: cp finalized

Error in Xorg.0.log:

(II) AIGLX: Screen 0 is not DRI2 capable
(II) AIGLX: Screen 0 is not DRI capable

glxinfo:

% glxinfo | grep direct
direct rendering: No

xvinfo:

% xvinfo
X-Video Extension version 2.2
screen #0
no adaptors present

Solution:

  1. Remove any vga= options from /boot/grub/menu.lst (e.g. vga=0x31b)
  2. Disable bootsplash in /etc/sysconfig/bootsplash
  3. mkinitrd
  4. reboot

Thanks to hifi and Ke in #radeon on irc.freenode.net for their help and input on this matter.

Edit:

If this doesn’t help, try adding

nomodeset

to the kernel command line in /boot/grub/menu.lst (or just try the failsafe boot option which has this option added by default).

Thanks to cb400f in #suse on irc.freenode.net for pointing this out.

Windows 7 64-bit auf Notebook Samsung R560

Die Installation von Windows 7 (64-bit) gestaltet sich auf dem Samsung R560 P8400 Madril mitunter etwas schwierig.

Hier gibts die Schnellanleitung:

  1. Man benötigt ein installiertes Windows XP/Vista/7 in der 32-bit Version, um das BIOS von Version 06LA (Auslieferungszustand) auf Version 09LA flashen zu können. Das BIOS gibts auf samsung.de im Download-Center
    Samsung Download-Center
    hinter dem Karteireiter Firmware:
    Download-Center: Firmware
  2. Das BIOS-Update ist wirklich ein Windows-Programm, das sich leider nicht in einer virtuellen Maschine entpacken lässt. Um ein installiertes 32-bit-Windows kommt man leider nicht herum.
  3. Windows 7 64-bit installieren
  4. Treiber für LAN, WLAN, Chipsatz, Grafik (1280×800), Sound, Bluetooth, Webcam etc. bringt Windows von Haus aus mit.
    Dennoch empfiehlt es sich, den passenden 64-bit Treiber für den verbauten NVIDIA GeForce 9600M-GT-Grafikchip zu installieren.
  5. Damit man mit dem Synaptics-Touchpad Klicken und Scrollen kann, besorgt man sich auch hier den passenden Treiber in 64-bit.
  6. Die noch fehlende Software Easy Battery Manager, Easy Display Manager (für Shortcuts mit Fn-Taste für Helligkeit, Sound, Standby, …) und Easy SpeedUp Manager (Lüftersteuerung) gibt es von Samsung leider nicht als 64-bit-Version für das R560 – wohl aber für das neuere R620.
    Glücklicherweise hat sich zwischen R560 und R620 an der Hardware nicht zu viel geändert, so dass die Software-Pakete problemlos auch auf dem R560 laufen:

    Samsung Download-Center: R620

Viel Spaß mit dem 64-bit Windows auf dem Samsung R560.

Chown auf 66 Millionen Dateien

Wie lange dauert da wohl ein rekursives chown?

Filesystem    Type    Inodes   IUsed   IFree IUse% Mounted on
/dev/sda4     ext3   145227776 66000722 79227054   46% /home

Update: Nach 131 Stunden war es endlich durch … Hardware siehe Kommentare.

#quelle #payment #fail

Screenshot quelle.de am 05.08.2009 um 23:00 Uhr beim Versuch, per Kreditkarte zu zahlen

*fail*

Nachtrag:

Aug 5 23:01:18 gate daemon.info pppd[22148]: LCP terminated by peer
Aug 5 23:01:18 gate daemon.info pppd[22148]: Connect time 1440.0 minutes.
Aug 5 23:01:18 gate daemon.info pppd[22148]: Sent 9831702 bytes, received 173885908 bytes.

#quelle #payment #unfail

Scheiß Murphy!

Mathe

Gerade im IRC aufgeschnappt:

hrm … wenn ich 41 mal [a-z|0-9] nehmen kann .. wieviele variationen macht das?
wobei … “a” genauso gültig sein kann wie “aa” und “aaa” und ….

Die 12. Klasse ist zwar ein Weilchen her, aber meiner Meinung nach müsste es folgende Lösung sein:

361 + 362 + 363 + … + 3641

Um das kurzerhand in eine Zahl zu gießen:

$> { for i in $(seq 1 41) ; do echo -n “36^$i + ” ; done ; echo 0 ; } | bc
6616632105109660076363899730488896757253096051716453117437890676

Meinungen? Verbesserungen? Ratschläge?

vim-Default-Settings unter Debian

Die Default-Settings von Debian hinsichtlich vim sind ja wirklich nur als unterirdisch zu bezeichnen.

Als Gentoo-User vermisst man da einiges. Deshalb direkt die erste Amtshandlung:

# cat /etc/vim/vimrc.local
” Switch syntax highlighting on, when the terminal has colors
” Also switch on highlighting the last used search pattern.
if &t_Co > 2 || has(“gui_running”)
    syntax on
    set hlsearch
endif

” When editing a file, always jump to the last cursor position
autocmd BufReadPost *
    \ if ! exists(“g:leave_my_cursor_position_alone”) |
    \     if line(“‘\””) > 0 && line (“‘\””) <= line("$") |     \         exe "normal g'\"" |     \     endif |     \ endif

Nun kann man auch unter Debian vernünftig mit Vim arbeiten.

Broadcom Corporation BCM4312 802.11b/g [14e4:4315]

Nach dem Sieg des Spieltriebs über die Vernunft musste sich der Adminblogger auch eines dieser neumodischen Netbooks zulegen – die Entscheidung fiel auf ein Lenovo IdeaPad S10e, welches ich bereits vor einigen Tagen bei einem Arbeitskollegen begutachten konnte.

Out of the box funktioniert eigentlich alles – außer WLAN – unter grml 2008.11 sowie openSUSE 11.0.

Das WLAN-Device von Broadcom gibt sich als [14e4:4315] zu erkennen:

# lspci -nn | grep Broadcom

02:00.0 Ethernet controller [0200]: Broadcom Corporation NetLink BCM5906M Fast Ethernet PCI Express [14e4:1713] (rev 02)
05:00.0 Network controller [0280]: Broadcom Corporation BCM4312 802.11b/g [14e4:4315] (rev 01)

Das intern per USB angeschlossene WLAN-Device lässt sich leider weder per bcm43xx-Modul noch dessen Nachfolger b43/b43-legacy zum Leben erwecken.

Allerdings wurde von Broadcom vor kurzem ein Treiber veröffentlicht mit dem WLAN funktioniert, ohne auf NDISwrapper angewiesen zu sein.

Wie bei You’re Special, Just Like Everybody Else im Blog zu lesen, lässt sich der Treiber relativ einfach einbinden.

Zuallererst stellt man sicher, dass ihr die Header-Dateien für Euren Kernel installiert habt. Je nach Distribution gelingt das mittels

(openSUSE) # zypper ref ; zypper in kernel-source linux-kernel-headers
(debian/grml) # apt-get update ; apt-get install linux-headers-$(uname -r)

Nun besorgt man sich von der oben erwähnten Broadcom Webseite die aktuelle Version des Treibers für seine Architektur, z.B.

hybrid-portsrc-x86-32_5_10_27_11.tar.gz

Es folgt das übliche Prozedere bei Archiven unter Linux:

tar xfz hybrid-portsrc-*.tar.gz

Das Modul sollte sich nun problemlos mittels

(openSUSE) # make -C /lib/modules/$(uname -r)/build M=$(pwd)
(debian/grml) # make -C /usr/src/linux-headers-$(uname -r) M=$(pwd)

übersetzen lassen. Anschließend noch ein

mkdir /lib/modules/$(uname -r)/extra
cp wl.ko /lib/modules/$(uname -r)/extra
depmod -a
modprobe -rv bcm43xx b43 b43legacy
modprobe -v wl

und es sollte nun ein neues Interface auftauchen, auf meinem Lenovo Ideapad mit openSUSE 11.0 z.B. eth1.

# dmesg | tail

müsste in etwa folgende Ausgabe produzieren:

ieee80211_crypt: registered algorithm ‘TKIP’
wl: module license ‘unspecified’ taints kernel.
eth1: Broadcom BCM4315 802.11 Wireless Controller 5.10.27.11

Das sollte es gewesen sein. Nach einem Reboot sollte das WLAN-Device nun automatisch auftauchen, eventuell müssen von Euch die bcm43xx- und b43-Module geblacklisted werden.

Viel Spaß mit Linux auf dem Ideapad S10e.

Supported ports: [ FIBRE ]

Kämpfe gerade auf Arbeit mit einem Dell Vostro 410 mit integrierter Realtek Gigabit-NIC RTL8111/8168B, die laut ethtool nur einen Fibre-Port, keinen RJ45-Port hat …

Supported ports: [ FIBRE ]
Supported link modes: 1000baseT/Full
Speed: 1000Mb/s
Duplex:Full
Port: FIBRE
[..]
Link detected: no

*nerv*

Update: Nach entsprechender Recherche und Lektüre im Netz der Netze war dann die Lösung, einmal den herstellereigenen Kernel-Treiber r8168 zu laden.

Anschließend lässt sich die NIC auch mit dem r8169-Modul betreiben. Grund ist wohl, dass r8169 nicht weiß, wie man die NIC aktiviert.

Firefox 3 and Copy & Paste headaches

Since i’m using Firefox 3 there are some real issues regarding copy & paste of URLs.

If you’re not using Linux/Unix on the desktop you probably don’t know about a really cool feature:

Copying text into the clipboard is as simple as selecting text. You don’t have to press Control+C or open context menu – the selected text is instantly copied to your clipboard. Pasting the contents of your clipboard is easy too: a click on your third (middle) mouse button does the trick.

So if i wanted to post an URL to a buddy of mine i would just double click the Firefox URL bar to get the URL selected (copied to clipboard) and press the middle mouse button in my instant messenger chat window (paste from clipboard). Simple as that.

First issue with Firefox 3:

The URL gets decoded – that means if you’re opening the URL

http://www.google.com/search?q=firefox%203%20copy%20sucks

in FF3 it will be displayed as

http://www.google.com/search?q=firefox 3 copy sucks

in the URL bar (%20 is the URL-encoded representation of a single space).

I don’t know why the developers changed this – it might be they think the user could be confused by these “voodoo-characters” in the address bar.

You might now have a clue what’s the issue with this for Linux/Unix users… you really don’t want to post URL-decoded URLs in forums, usenet, instant messengers, IRC or even emails.

However: if you decide to copy via Control+C or right click context menu firefox will copy the URL-encoded string to the clipboard … you’re so funny, firefox developers. Not!

Second issue:

Whenever i copy something to my clipboard that matches the regular expression

^https?://.

the KDE clipboard application Klipper will popup something like this:

KDE Klipper action popup

This is really useful if you’re running irssi and someone posts an URL:

Double click the URL to get it selected (and thus copied to clipboard) and the popup will appear.

I’m using this so called Klipper “action” basically to transfer .torrent files to my server for later download:

Copy link location in firefox right click context menu

With Firefox 2 i just had to choose “Copy Link Location” and Klipper would popup the actions dialog above. With Firefox 3 this doesn’t work.

There is a chance this might be a bug in Klipper and not in Firefox because the URL is copied to clipboard nevertheless – just the popup doesn’t appear.

Does anybody know how to fix these issues or can point me in the right direction?

Dune – Lost in Space

Der Vermieter eine Etage unter mir hat gerade seine Musikanlage getestet und “Lost in Space” von Dune gespielt.

Aus der Pre-MP3-Ära hab ich auch noch eine Handvoll Musik-CDs (viel mehr sind es wirklich nicht) … darunter auch das Album Expedicion von Dune aus dem Jahre 1996.

Also CD ins Laufwerk gelegt, Audacious angeschmissen und meinen Vermieter in Sachen Lautstärke etwas unterstützt.

Inzwischen ist’s ruhig geworden :)

Adobe suxx big time (Nachtrag)

Wie bereits berichtet, hatte mein Arbeitgeber eine Menge Stress mit Adobe.

Am 30.05.2008 bekamen wir ja dann endlich die bestellten Software-Pakete per UPS geliefert und gestern, knapp 3 Wochen später, bekommen wir diese Email von Adobe (unnötig zu erwähnen, daß das völlig merkbefreit als PDF verschickt wurde):

Bestätigungs-Email von Adobe

Laut Header war die Email nicht 3 Wochen unterwegs sondern ist ernsthaft gestern verschickt worden…

Adobe suxx big time

Im Jahre 2004 hat die Firma, bei der ich arbeite, über eBay 10 mal “Adobe Photoshop 6.0 OEM” gekauft und auch genutzt.

Letztes Jahr sind wir von Ebay kontaktiert worden mit dem Hinweis, dass es sich bei der seinerzeit gekauften Software möglicherweise um Fälschungen handelt.

Nachdem der Kontakt zu Adobe hergestellt war, einigte man sich darauf, die Produkte zu Adobe einzuschicken.

Nach 8 Monaten (!) kam dann auch “prompt” eine Rückmeldung seitens Adobe: Die 10 Produkte waren extem gut gemachte Fälschungen, die eingezogen und vernichtet werden.

Um uns etwas entgegenzukommen, unterbreitete man uns das Angebot, Adobe Photoshop CS3 zu einem vergünstigten Preis zu kaufen.

Davon machte Cheffe Gebrauch und bestellte vor 6 Wochen per Fax 9x Photoshop CS3 direkt bei Adobe.

So weit so gut – weiter nach dem Klick.

fuck.ext3

Note to myself: Das Vertauschen von fsck.ext3 und mkfs.ext3 ist … suboptimal.

Gnome Desktop and ancient X-Chat on TV show Jericho

Just watched an episode of TV show Jericho and noticed a familiar desktop environment on a laptop being shown in the show:

Gnome and X-Chat at TV show Jericho
(Click for a bigger image)

I’m pretty sure it’s Gnome with X-Chat version 1.6.3 and an open terminal reading tim@localhost.localdomain /home/tim.

Besides the fact that it’s nice to see an Open Source Desktop Environment on Television where often only Mac OS or Windows are shown off – why the hell did they use such an old X-Chat version?

NC7170 Gigabit Server Adapter II

Die Netzwerkkarte ist inzwischen im Router verbaut und funktioniert auch problemlos mit dem e1000 Modul:

e1000: 0000:07:01.0: e1000_probe: (PCI-X:133MHz:64-bit) 00:11:0a:XX:XX:XX
e1000: eth2: e1000_probe: Intel(R) PRO/1000 Network Connection
ACPI: PCI Interrupt 0000:07:01.1[B] -> GSI 49 (level, low) -> IRQ 21
e1000: 0000:07:01.1: e1000_probe: (PCI-X:133MHz:64-bit) 00:11:0a:XX:XX:XX
e1000: eth3: e1000_probe: Intel(R) PRO/1000 Network Connection

lspci:

0000:07:01.0 Ethernet controller: Intel Corporation 82546EB Gigabit Ethernet Controller (Copper) (rev 01)
0000:07:01.1 Ethernet controller: Intel Corporation 82546EB Gigabit Ethernet Controller (Copper) (rev 01)

0000:07:01.0 Class 0200: 8086:1010 (rev 01)
0000:07:01.1 Class 0200: 8086:1010 (rev 01)

0000:07:01.0 Ethernet controller: Intel Corporation 82546EB Gigabit Ethernet Controller (Copper) (rev 01)
Subsystem: Compaq Computer Corporation: Unknown device 00db
Flags: bus master, 66Mhz, medium devsel, latency 64, IRQ 20
Memory at fdfe0000 (64-bit, non-prefetchable) [size=1280M]
Memory at fdf80000 (64-bit, non-prefetchable) [size=256K]
I/O ports at 5000 [size=64]
Expansion ROM at 00040000 [disabled]
Capabilities: [dc] Power Management version 2
Capabilities: [e4] Capabilities: [f0] Message Signalled Interrupts: 64bit+ Queue=0/0 Enable-

0000:07:01.1 Ethernet controller: Intel Corporation 82546EB Gigabit Ethernet Controller (Copper) (rev 01)
Subsystem: Compaq Computer Corporation: Unknown device 00db
Flags: bus master, 66Mhz, medium devsel, latency 64, IRQ 21
Memory at fdf60000 (64-bit, non-prefetchable)
I/O ports at 5040 [size=64]
Capabilities: [dc] Power Management version 2
Capabilities: [e4] Capabilities: [f0] Message Signalled Interrupts: 64bit+ Queue=0/0 Enable-

Vermieter mit Windows-Problemen

Mein Vermieter hat mich vor ein paar Tagen beim Arbeiten im Garten (also er war am Arbeiten, ich stand gerade am offenen Fenster) angesprochen und gefragt, ob ich mich denn mit Computern auskenne :).

Ob ich mir nichtmal seinen Rechner anschauen könnte, fragte er, der mache Probleme.

Was das denn für ein Rechner sei, wollte ich wissen. “800MHz, mit Windows 98.” Wieviel RAM drin steckt wusste er nicht. Fürs Briefe schreiben und Emails/Internet nutzt mein Vermieter den Rechner, nix besonderes.

Eigentlich wollte ich mir seinen Rechner dieses Wochenende mal ansehen, aber irgendwie war ich zu erschöpft. Wird er sich wohl noch etwas gedulden müssen.

Eigentlich bin ich ja versucht, ihm den Neukauf eines schmalen Rechners mit Windows XP nahezulegen, so 200 Euro etwa. Denn wenn er nur Win98 hat müsste er für WinXP sowieso ein paar Euro auf den Tisch legen. Mit Linux kann ich da schlecht aufkreuzen – das würde noch mehr Support bedeuten, für dich ich einfach nicht die Zeit habe.

Ich hab den Rechner zwar noch nicht gesehen, aber ich vermute mal, ich könnte noch nicht einmal via Knoppix ein Backup der Platte machen, da die Kiste sicher keine Netzwerkkarte hat … von USB ganz zu schweigen.

Ich lass mich überraschen, was mich da nächstes Wochenende erwartet.

NC7170 Gigabit Server Adapter

Für die Migration unseres Firmennetzwerks bauche ich für unseren zukünftigen Linux-Router (HP Proliant DL360 G4 mit 2x GBit-NICs onBoard) noch eine weitere Netzwerkkarte.

Unser lokaler Hardware-Dealer hatte leider keine PCI-X 64bit Netzwerkkarten vorrätig, weshalb ich mich kurz entschlossen an den Support des Datacenters gewandt habe.

Nach ein paar Telefonaten war klar, daß der Vertrieb zwar auch keine Netzwerkkarten vorrätig hat (Stichwort Just in time), aber eine Karte bis zum nächsten, spätestens übernächsten Werktag bestellen könnten.

Zur Wahl standen eine HP NC7771 (Single-Port, Kupfer, Broadcom 5703) und eine HP NC7170 (Dual-Port, Kupfer, Intel 82546EB).

Nach ein wenig Recherche im Netz fand sich die PCI-ID der NC7170, nach denen man dann in den Kernel-Sourcen greppen kann – und siehe da, die NC7170 mit dem Intel 82546EB Chip wird scheinbar vom e1000 Modul unterstützt:

# grep 0x1010 e1000*
e1000_hw.h:#define E1000_DEV_ID_82546EB_COPPER 0x1010
e1000_main.c: INTEL_E1000_ETHERNET_DEVICE(0x1010),

Nach der NC7771 mit Single-Port habe ich garnicht weiter geschaut, da die Preisdifferenz nur 30 Euro betrug und man in einem Router eh nie genug Netzwerk-Ports haben kann.