Brille #2

Heute Gestern Morgen ist mir doch beim Putzen meiner Brille ein Steg abgebrochen.

Ob es Materialermüdung wie beim letzten Mal ist oder ich zu unbedarft ans Werk gegangen bin – ich weiß es nicht genau.

Im Gegensatz zu meinem letzten, samstäglichen Besuch bei Fielmann in Herford war es am heutigen Dienstag gegen 9:30 Uhr erstaunlich leer im Geschäft.

Hinter dem Tresen wartete schon ein Kundenberater, der sich auch sofort meinem Brillenproblem widmete:

Die Reparatur sei kostenlos, sagte der Mitarbeiter während er meine Brille im Ultraschallbad reinigte.

Anschließend tauschte er beide Stege, bzw. das, was davon übrig war, durch neue aus.

Mit auf den Weg gab’s dann noch ein Mikrofasertuch mit obligatorisch aufgedrucktem Firmenlogo.

Dieser (kostenlose*) Service rund ums eigentliche Produkt Brille dürfte der größte Kundenbindungsfaktor überhaupt sein, oder?

* mir ist klar, dass man den Service mit dem Kauf des Produkts mitbezahlt

Comment ( 1 )

  1. nighthawk
    Ich gehe auch nur noch zu Fielmann, weil die Brillen dort (nach meinem subjektiven empfinden - ich habe keinen repräsentativen Vergleichstest gemacht) günstiger sind _und_ dieser ganze Service mit inbegriffen ist. Das bietet sonst einfach keiner. Da ich meine Brille nicht häufig brauche, habe ich mir damals nur so ein 20 Euro (oder waren es 10) Modell - exkl. Gläser versteht sich - geholt. Daran ist nach ein paar Tagen auf einer Seite ein Glas durchgebrochen und ich hab bei der Reparatur auch gleich die Nasenteile gegen weichere austauschen lassen. Alles kostenlos. Alleine die Zeit die ich bei dem Mitarbeiter mit aussuchen, reklamieren und Nasenteile umbauen lassen verbracht habe, hat sicherlich mehr als 20 Euro gekostet. Ich würde bei vielen Geschäften vermuten, daß die sowas nicht lange durchhalten und nach mehr oder minder kurzer Zeit pleite gehen. Aber Fielmann gibt es ja nun nicht erst seit gestern und es scheint denen auch nicht schlecht zu gehen. Wie machen die das? Wo ist der Trick mit dem die ihr Geld verdienen?