Cyber Cyber

Heute Morgen hatte ich folgende Nachricht bei XING in meinem Postfach:

Guten Tag Herr Meckel,

für ein Unternehmen in Dortmund haben wir aktuell die Position eines Software Engineers im Bereich Netzwerk-Sicherheit zu besetzen.
Ist eine solche Stelle aktuell für Sie von Interesse? Gerne kann ich Ihnen eine detaillierte Stellenbeschreibung zukommen lassen.

Anbei in Kürze die Eckdaten:

– Beschäftigungsort: Dortmund
– Unternehmen: Innovativer und stark wachsender Hard- und Software Hersteller aus dem Bereich der IT-Security. Die Kernthemen sind Cyber Security, Infrastruktur-Sicherheit und Netzwerk-Monitoring.

Aufgaben:
– Konfiguration, Implementierung und Erweiterung von Netzwerklösungen für Kundenunternehmen auf Grundlage der Netzwerk-Appliance
– Agieren als Bindeglied zwischen Core-Entwicklung und Kunden
Technisches Umfeld: Linux, Netzwerk (SNMP, 802.1q (VLAN),Routing, CDP/LLDP), Skriptsprachen (z.b. TCL/expect, bash)

– Unternehmensgröße: 20
– Gehaltsrahmen: 45.000 – 60.000 Bruttojahreseinkommen, je nach Berufserfahrung
– Reisetätigkeit: keine – vereinzelte Besuche bei Kunden vor Ort ?  abends wieder zuhause

Besonderheiten:
– sehr gutes Betriebsklima, offene Unternehmenskultur, hohe Freiheitsgrade
– motiviertes und sympathisches Team
– sehr gute Einarbeitung
– spannende und abwechslungsreiche Projekte
– flexible Arbeitszeiten
– 30 Tage Jahresurlaub

Ich freue mich auf Ihre Antwort. Vielen Dank!

Herzliche Grüße

XXXXX XXXXX

Ich konnte mir nicht verkneifen, darauf zu antworten:

Guten Morgen XXXXXXXX,

ich habe aktuell kein Interesse an dieser Stelle, möchte Ihnen aber dennoch Feedback zu Ihrer Nachricht geben.

1. Bei der von Ihnen angesprochenen Klientel kann man voraussetzen, dass diese weiß, worum es sich bei IEEE 802.1q handelt. Wenn Sie dort in Klammern VLAN erwähnen, vermitteln Sie mir den Eindruck, dass Sie meine Qualifikation als zu gering für diese Stelle einschätzen und es deshalb extra erwähnen müssten, damit auch ich es verstehe. Fettnäpfchen. Ganz, ganz großes Fettnäpfchen.

2. Nach “Die Kernthemen sind Cyber Security” hatte ich bereits kein Interesse mehr, den Rest Ihrer Nachricht ernsthaft zu lesen, da ich die Firma, die hinter dieser Stellenausschreibung steht, keinesfalls ernst nehmen kann. “Cyber Security” ist der Inbegriff von an Dämlichkeit nicht mehr zu überbietenden Bullshit-Phrasen, mit dem Sie niemanden, der sich ernsthaft mit IT-Sicherheit beschäftigt, beeindrucken können.

Mit freundlichen Grüßen

Marcel Meckel

Andere Headhunter geben sich mehr Mühe mit Ihren Nachrichten bzw. Stellenbeschreibungen.

Passend zum Thema:

Defunct fcgid/fastcgi processes in Debian Jessie apache2

Wenn ihr unter dem aktuellen stabilen Release von Debian GNU/Linux – Codename Jessie – den Webserver Apache2 zusammen mit fcgid oder fastcgi einsetzt und von (z.B.) PHP-Prozessen geplagt werdet, die nicht richtig beendet werden und stattdessen als Zombie mit dem Zusatz <defunct> weiter in der Prozessliste rumgammeln bis FcgidMaxProcesses oder FcgidMaxProcessesPerClass erreicht ist und Eure Seite dann nicht mehr erreichbar ist, habe ich hier die Lösung für Euch.

So sieht das Problem aus:

% ps f -o user,pid,nice,%cpu,%mem,cputime,etime,tty8,command ax
USER       PID  NI %CPU %MEM     TIME     ELAPSED TTY      COMMAND
root     11886   0  0.0  0.0 00:00:12    08:45:37 ?        /usr/sbin/apache2 -k start
www-data 26825   0  0.0  0.0 00:00:04    06:27:00 ?         \_ /usr/sbin/apache2 -k start
user4    26854   0  3.3  0.0 00:13:07    06:27:00 ?         |   \_ [php5] <defunct>
user4    26856   0  5.6  0.0 00:21:45    06:27:00 ?         |   \_ [php5] <defunct>
user3    26976   0  0.3  0.0 00:01:31    06:26:51 ?         |   \_ [php5] <defunct>
user4    27389   0  5.1  0.0 00:19:37    06:23:13 ?         |   \_ [php5] <defunct>
user2     7283   0  1.5  0.0 00:04:08    04:32:24 ?         |   \_ [php5] <defunct>
user1    12657   0  1.2  0.0 00:02:56    03:46:37 ?         |   \_ [php5] <defunct>
user1    12680   0  1.9  0.2 00:04:23    03:46:35 ?         |   \_ /usr/lib/cgi-bin/php5
user2    19589   0  0.9  0.0 00:01:36    02:47:44 ?         |   \_ [php5] <defunct>
user3    21574   0  0.6  0.0 00:00:56    02:31:46 ?         |   \_ [php5] <defunct>
user4    24239   0  1.4  0.0 00:01:56    02:11:06 ?         |   \_ [php5] <defunct>
user4    24241   0  2.3  0.0 00:03:07    02:11:06 ?         |   \_ [php5] <defunct>
user4    24252   0  2.1  0.0 00:02:47    02:11:06 ?         |   \_ [php5] <defunct>
user4    24253   0  1.7  0.0 00:02:15    02:11:06 ?         |   \_ [php5] <defunct>
user4    24254   0  5.6  0.2 00:07:24    02:11:06 ?         |   \_ /usr/lib/cgi-bin/php5
user2    28074   0  1.0  0.0 00:00:57    01:30:14 ?         |   \_ [php5] <defunct>
user2    28088   0  1.8  0.2 00:01:42    01:30:14 ?         |   \_ /usr/lib/cgi-bin/php5
user2    30171   0  1.9  0.2 00:01:31    01:16:54 ?         |   \_ /usr/lib/cgi-bin/php5
user4    30676   0  5.4  0.2 00:04:05    01:15:05 ?         |   \_ /usr/lib/cgi-bin/php5
user4    30678   0  4.7  0.2 00:03:34    01:15:05 ?         |   \_ /usr/lib/cgi-bin/php5
user4    31164   0  5.7  0.2 00:04:11    01:13:10 ?         |   \_ /usr/lib/cgi-bin/php5
user3    32378   0  1.8  0.2 00:01:07    01:02:07 ?         |   \_ /usr/lib/cgi-bin/php5
user3    32385   0  1.4  0.2 00:00:53    01:02:06 ?         |   \_ /usr/lib/cgi-bin/php5
user3    32395   0  1.3  0.2 00:00:48    01:02:06 ?         |   \_ /usr/lib/cgi-bin/php5
user3    32402   0  1.6  0.2 00:01:01    01:02:06 ?         |   \_ /usr/lib/cgi-bin/php5
user3    32410   0  1.1  0.2 00:00:44    01:02:05 ?         |   \_ /usr/lib/cgi-bin/php5
user1      418   0  1.4  0.2 00:00:52       59:03 ?         |   \_ /usr/lib/cgi-bin/php5
user1      433   0  2.1  0.2 00:01:15       59:02 ?         |   \_ /usr/lib/cgi-bin/php5
user1      436   0  2.5  0.2 00:01:30       59:02 ?         |   \_ /usr/lib/cgi-bin/php5
user4     1266   0  4.9  0.2 00:02:31       51:23 ?         |   \_ /usr/lib/cgi-bin/php5
user2     3231   0  3.3  0.2 00:01:14       36:57 ?         |   \_ /usr/lib/cgi-bin/php5
www-data  6830   0  1.1  0.1 00:00:07       10:42 ?         \_ /usr/sbin/apache2 -k start
www-data  7145   0  1.2  0.1 00:00:06       08:23 ?         \_ /usr/sbin/apache2 -k start
www-data  7183   0  1.0  0.1 00:00:04       08:11 ?         \_ /usr/sbin/apache2 -k start

Der Webserver läuft seit fast 9 Stunden und es gibt viele fcgid-Prozesse (in diesem Fall PHP), die nicht korrekt beendet wurden und stattdessen als Zombie weiterleben. Zombie-Prozesse sind in der Regel kein Problem, da sie keine Ressourcen verbrauchen. In diesem Fall führt es aber dazu, dass die Zombie-Prozesse weiterhin mitgezählt werden und irgendwann keine neuen php5-Prozesse mehr gestartet werden, weil ja bereits genügend laufen. Je nach Traffic des Webservers ist so bereits nach ein paar Stunden das Limit erreicht und die Webseite(n) werden unerreichbar. Wird viel Traffic über verschlüsseltes SSL/TLS abgewickelt, erhöht das die Chancen, von diesem Problem betroffen zu sein.

Gleichzeitig findet mal im error.log des Webservers folgende Einträge:

[mpm_worker:emerg] [pid 18908:tid 139812686178048] (35)Resource deadlock avoided: AH00273: apr_proc_mutex_lock failed. Attempting to shutdown process gracefully.
[ssl:warn] [pid 31524:tid 140433418090240] (35)Resource deadlock avoided: AH02026: Failed to acquire SSL session cache lock

Die Lösung: in /etc/apache2/apache2.conf die folgende Zeile auskommentieren:

Mutex file:${APACHE_LOCK_DIR} default

Quellen:

Siehe auch Changelog zu apache2-2.4.20-1:

apache2 (2.4.20-1) unstable; urgency=medium

  • New upstream release – mostly bugfixes and HTTP/2 improvements
  • Build against lua 5.2 instead of 5.1. Closes: #820243
  • Correct systemd-sysv-generator behavior by customizing some parameters. This fixes ‘systemctl status’ returning incorrect results. Thanks to Pierre-André MOREY for the patch. LP: #1488962
  • On Linux, use pthread mutexes. On kfreebsd/hurd, continue using fctnl because they lack robust pthred mutexes. LP: #1565744, #1527044

— Stefan Fritsch <sf@debian.org>  Sun, 10 Apr 2016 14:03:41 +0200

hpsa Abort request on C0:B0:T0:L0 FAILED. Aborted command has not completed after 30 seconds.

When you’re running Linux on a HP Proliant Server with a SmartArray Controller attached and have errors in Syslog like

hpsa 0000:0e:00.0: Abort request on C0:B0:T0:L0
hpsa 0000:0e:00.0: ABORT REQUEST on C0:B0:T0:L0 Tag:0x00000000:00000010 Command:0x28 SN:0x88896  REQUEST SUCCEEDED.
hpsa 0000:0e:00.0: ABORT REQUEST on C0:B0:T0:L0 Tag:0x00000000:00000010 Command:0x28 SN:0x88896  FAILED. Aborted command has not completed after 30 seconds.
hpsa 0000:0e:00.0: resetting device 0:0:0:0
hpsa 0000:0e:00.0: device is ready.

and disk IO hangs but the SmartArray Controller reports no problems at all

Smart Array P410i in Slot 0 (Embedded)

   array A (SAS, Unused Space: 0  MB)

      logicaldrive 1 (558.7 GB, RAID 1+0, OK)

      physicaldrive 2I:1:1 (port 2I:box 1:bay 1, SAS, 300 GB, OK)
      physicaldrive 2I:1:2 (port 2I:box 1:bay 2, SAS, 300 GB, OK)
      physicaldrive 2I:1:3 (port 2I:box 1:bay 3, SAS, 300 GB, OK)
      physicaldrive 2I:1:4 (port 2I:box 1:bay 4, SAS, 300 GB, OK)

then chances are high that you have one drive that is going to die very soon.

After some hours and some more IO stalls and kernel logs like above the disk status will hopefully change to this:

Smart Array P410i in Slot 0 (Embedded)

   array A (SAS, Unused Space: 0  MB)

      logicaldrive 1 (558.7 GB, RAID 1+0, OK)

      physicaldrive 2I:1:1 (port 2I:box 1:bay 1, SAS, 300 GB, OK)
      physicaldrive 2I:1:2 (port 2I:box 1:bay 2, SAS, 300 GB, Predictive Failure)
      physicaldrive 2I:1:3 (port 2I:box 1:bay 3, SAS, 300 GB, OK)
      physicaldrive 2I:1:4 (port 2I:box 1:bay 4, SAS, 300 GB, OK)

Now you know which disk is causing the problem and can replace it.

Wenn im Planetarium Münster das Betriebssystem abstürzt

Im LWL-Museum für Naturkunde fiel am Samstag im Planetarium während der Vorstellung “Ferne Welten – fremdes Leben?” völlig unverhofft die Projektion aus, die Beleuchtung ging an und alle fragten sich, was wohl passiert sei:

Der Mitarbeiter, der den Projektor bediente und die Einführung in die Veranstaltung gab, bat um Entschuldigung und meinte, dass die Zwangsunterbrechung der Vorstellung mal wieder an Windows läge. Nach einem Reboot des Fulldome-Projektionssystem DigitalSky 2 projizierte das System dann 24x einen Windows-Desktop an die Kuppel (3000px):

Nach einem Neustart der entsprechenden Anwendung lief die Projektion dann unterbrechungsfrei bis zum Ende der Vorstellung durch:

Samsung Spinpoint F1

Gerade eben ist wieder eine Samsung Spinpoint F1 in meinem Desktop-Rechner gestorben … das ist jetzt die vierte (!) Platte innerhalb von nur 8,5 Monaten.

  1. 12.02.2010 Samsung Spinpoint F1 HD103UJ SMART Self-test: Read failure
  2. 07.07.2010 Samsung Spinpoint F1 HD103UJ FAILED SMART self-check. BACK UP DATA NOW!
  3. 03.09.2010 Samsung Spinpoint F1 HD103UJ SError: { UnrecovData Handshk }, ES-Tool: RAM-Error
  4. 05.03.2011 Samsung Spinpoint F1 HD103UJ SError: { UnrecovData Handshk }, ES-Tool: RAM-Error
  5. 24.03.2011 Samsung Spinpoint F1 HD103SJ ES-Tool: AJ36 Bad Sector, SMART Extended offline Completed: read failure

Bisher wurde von Samsung zwar jede von mir eingeschickte Platte anstandslos getauscht … aber ich hätte doch gerne eine die länger als ein paar Monate durchhält.

Weiß jemand, ob diese Serie besonders oft von Ausfällen betroffen ist?

Militärischer Sicherheitsbereich

Das Betreten/Befahren von militärischen Sicherheitsbereichen muss nicht zwangsläufig ordnungswidrig sein:

So wurde mir vorgeworfen, gegen § 114 OWiG verstoßen zu haben (PDF), als ich mit meinem Fahrzeug befestigte Straßen in einem Wald militärischen Sicherheitsbereich befuhr.

Von kämpferischer Laune beflügelt und in der Hoffnung, das Verwarnungsgeld in Höhe von 35 Euro sinnvoller investieren zu können, formulierte ich mit Unterstützung einer guten Freundin meinen Widerspruch (PDF) und harrte der Dinge, die da kommen würden.

Knappe 2 Wochen später lag dann auch schon die Antwort der Wehrverwaltung (PDF) im Briefkasten.

Fazit: Glück (Recht?) gehabt.

No DRI/XVideo with radeon after Upgrading to openSUSE 11.3

After upgrading openSUSE 11.2 to 11.3 my

VGA compatible controller: ATI Technologies Inc RV370 5B60 [Radeon X300 (PCIE)]

couldn’t use DRI anymore and thus XVideo (e.g. with mplayer) wasn’t available anymore.

Error in dmesg:

[drm] radeon: cp idle (0x10000C03)
[drm] Loading R300 Microcode
[drm] radeon: ring at 0x00000000B8000000
[drm:r100_ring_test] *ERROR* radeon: ring test failed (sracth(0x15E4)=0xCAFEDEAD)
[drm:r100_cp_init] *ERROR* radeon: cp isn’t working (-22).
[drm:r100_cp_fini] *ERROR* Wait for CP idle timeout, shutting down CP.
[drm] radeon: cp finalized

Error in Xorg.0.log:

(II) AIGLX: Screen 0 is not DRI2 capable
(II) AIGLX: Screen 0 is not DRI capable

glxinfo:

% glxinfo | grep direct
direct rendering: No

xvinfo:

% xvinfo
X-Video Extension version 2.2
screen #0
no adaptors present

Solution:

  1. Remove any vga= options from /boot/grub/menu.lst (e.g. vga=0x31b)
  2. Disable bootsplash in /etc/sysconfig/bootsplash
  3. mkinitrd
  4. reboot

Thanks to hifi and Ke in #radeon on irc.freenode.net for their help and input on this matter.

Edit:

If this doesn’t help, try adding

nomodeset

to the kernel command line in /boot/grub/menu.lst (or just try the failsafe boot option which has this option added by default).

Thanks to cb400f in #suse on irc.freenode.net for pointing this out.

Helo command rejected: Host not found

Aus dem Logfile unseres Firmen-MTAs:

reject: RCPT from gw01.zanox.com[217.110.111.101]: 554 <z-de-dom02.zanox.com>: Helo command rejected: Host not found; from=<XXXXXX@zanox.com> to=<YYYYYYY>

Schon erstaunlich wie sich solch große Firmen wie Zanox solche Anfängerfehler Schnitzer leisten.

Wie liefern die überhaupt irgendwo Emails ein?

Kommentar-Spam für Villa Schmidt Royal Botania

Jemand hat soeben hier im Blog einen sinnfreien Kommentar hinterlassen, um einen Backlink zu den Royal Botania Produkten der Firma Villa Schmidt GmbH aus Hamburg, Verkäufer von exklusiven Gartenmöbeln und Sonnenschirmen, zu hinterlassen:

Kommentar-Spam für Royal Botania-Produkte der Villa Schmidt GmbH aus Hamburg

Ich behaupte natürlich nicht, ein Mitarbeiter der Firma Villa Schmidt GmbH aus Hamburg oder sogar dessen Geschäftsführer Michael Schmidt würde hier Kommentar-Spam verbreiten.

Es ist sicher reiner Zufall, dass die IP-Adresse 85.176.204.72, die zum Absenden des Kommentars genutzt wurde, im Großraum Hamburg vergeben wird:

1 gate.local
2 217.0.XXX.XXX
3 217.0.XXX.XXX
4 hh-ea4-i.HH.DE.NET.DTAG.DE
5 217.243.217.14
6 customer-side-hansenet-4-amb1.amb.seabone.net
7 ae5-0.cr01.asham.de.hansenet.net
8 e176204072.adsl.alicedsl.de

asham ist Hansenets PoP in der Willy-Brandt-Straße in Hamburgs Altstadt. Wie es der Zufall will, befindet sich in nur 1,2 km Entfernung, in der Spaldingstraße 64, das Ausstellungs- und Beratungszentrum der Villa Schmidt GmbH.

Ich bin sicher, dass der Kommentator aus Hamburgs Altstadt, der im Blog seinen Spam zum Bewerben der Royal Botania Produkte abgeladen hat, rein garnichts mit der Villa Schmidt GmbH aus der Altstadt Hamburg zu tun hat.

Denn die Villa Schmidt GmbH, die laut ihrer Webseite weltweit private Domizile und Luxushotels mit exklusiven Gartenmöbeln und Sonnenschirmen ausstattet, würde sich sicher nie solch dubioser und von vielen Web Citizens verachteter SEO-Methoden bedienen.

Edit:

Bei Yahoo Site Explorer sieht man sehr deutlich, daß für die Villa Schmidt GmbH aus Hamburg der Kommentarspam in Blogs zum Alltagsgeschäft gehören muss.

Über 9000 Backlinks hat die Villa Schmidt GmbH da akribisch angehäuft – mit Kommentarspam bestehend aus Worthülsen wie “Very interesting post, thanks for sharing!“, “Toller Artikel“, “Guter Beitrag“, “Cool – Gruesse aus Bochum” oder “Super Post, macht immer Spass hier mitzulesen“.

Nichts ist der Villa Schmidt GmbH aus Hamburg zu schade, um nicht doch noch von Ihren SEO-Handlangern “kommentiert” zu werden – wie ein Junkie tingelt die Villa Schmidt GmbH durch die Blogs, immer auf der Suche nach neuen Backlinks.

Ich würde mein Geld für Armlehnstühle, ausziehbare Tische, Bänke, Barmöbel, Beistelltische, Essstühle, Esstische, Heizelemente, Hocker & Fußhocker, Kindermöbel, Kissen & Polster, Kissentruhen, Klappstühle, Liegen, Liegestühle, Loungemöbel, Schaukelstühle, Sessel, Sofas, Terrassenheizer, Sonnenliegen, Sonnenschirme und Sonnenschirmzubehör von so namhaften Herstellern wie z.B. Royal Mirage, Royal Botania, Barlow Tyrie, EGO Paris, Fischer Möbel, Dedon, Rausch Classics, Glatz Sonnenschirme, Glatz Gastronomie Schirme, Herrenhaus, Joli, Lister, NerTes LiRo, Oi Side, Point, Skagerak, Weishäupl, Solpuri, Emu, Deckline, Samoa, Silverplana, Val-Eur, Fuer a Dentro, Alexander Rose und Tuuci Sonnenschirme ganz sicher nicht bei der Villa Schmidt GmbH aus Hamburg lassen.

BTW: Julius hat auch was drüber gebloggt.

Load_Cycle_Count / WD Caviar Green

Wie von Nicolai in den Kommentaren zu Wir haben ein Monster geschaffen! angemerkt, sind die SMART-Werte für Load_Cycle_Count bei den Western Digital WD15EARS-Platten bedenklich:

Um Strom zu sparen, wird der Schreib-/Lesekopf nach 8 Sekunden Inaktivität in die Parkposition gefahren (WD nennt das ItelliPark) – er liegt somit nicht mehr flach auf den Datenscheiben (Platter) auf, verringert dadurch den Luftwiderstand und hilft so Strom sparen.

Western Digital gibt in der Dokumentation zu den WD Caviar Green-Platten (PDF) 300.000 Load/unload cycles an. Bei 23.771 Cycles nach gerade einmal 300 Betriebsstunden würde das bedeuten, dass wir die spezifizierten 300.000 Cycles bereits nach 5,3 Monaten erreicht hätten.

Füttert man Google mit den passenden Parametern, so findet man nach etwas Recherche das Tool wdidle3 in Version 1.0.3. Gebootet vom USB-Stick via emulierter MS-DOS-Diskette (ein Hoch auf memdisk), verrät einem schließlich das Kommando wdidle3 /r die aktuelle Einstellung der erkannten Platten.

Mit wdidle3 /? bekommt man eine Auflistung der möglichen Parameter, wdidle3 /d “deaktiviert” das lästige Feature; durch ein proprietäres Kommando an die Firmware der Festplatte wird damit das IntelliPark-Intervall auf 3720 Sekunden (62 Minuten) gesetzt.

Hier die gekürzte SMART-Ausgabe für die Load_Cycle_Count-Werte um 18 Uhr:

23621
23771
748
1403
1371
1274
1555
1502
1538

Drei Stunden später (ohne smartdaemon) sieht die Ausgabe so aus:

23621
23771
749
1404
1372
1275
1556
1503
1539

Ich werde über die nächsten Tage per Cronjob die Werte täglich einmal auslesen und dann später berichten, wie sich die Werte bei aktiviertem und deaktiviertem smartdaemon verhalten.

Wir haben ein Monster geschaffen!

Inspiriert durch Isotopps Artikel Ich habe ein Monster geschaffen! gibt es hier auch mal wieder einen techniklastigen Artikel von mir.

Unser bisheriger Backup-Server im Datacenter war ein betagter Proliant DL380 G3 und sollte durch etwas aktuelleres ersetzt werden, vorzugsweise mit mehr Plattenplatz als nur 6x 300GB im RAID10.

Aus wirtschaftlichen Gründen (es ist “nur” ein Backupserver) haben wir uns gegen einen Server von HP entschieden, nicht zuletzt weil die 1TB SATA-Platten von HP mit 299€/Stück einfach jenseits von gut und böse liegen im Vergleich zu aktuellen Preisen für nicht-HP SATA-Platten im regulären Handel.

Bei der Wahl des Chassis hatten sich mein Azubi und ich relativ schnell für das Chieftec UNC-410F-B entschieden – 4U, 10 5,25″-Einschübe und damit genug Platz für Platten. Außen an das Gehäuse kommt eine Schiene RSR-260 zwecks Rackmontage und fertig ist das Chassis.

Den Saft für den Server liefert das redundant ausgelegte 500W-Netzteil MRG-6500P, das mit seinen 8 Molex- und 2 SATA-Steckern vorläufig genug Anschlüsse liefert.

Beim Mainboard haben wir uns an das von Kris verbaute Asus P5Q Premium gehalten, mussten aber leider während der Testphase feststellen, dass von den 10 SATA-Ports nur 8 sinnvoll nutzbar sind und haben deshalb auch noch eine Adaptec 1430SA nachgekauft.

Auf dem Mainboard findet anschließend eine Intel Core2Quad Q9550 Boxed (C1) CPU, 4x 2GB RAM und eine beliebige Grafikkarte Platz.

Bei der Suche nach passenden Backplanes wurden wir bereits auf der Zubehörseite des Chassis fündig: 3 Backplanes SST-2131SAS verstauen insgesamt 9 Western Digital Caviar WD15EARS.

2 Backplanes bilden mit ihren je 3 Platten ein Software-RAID5 auf dem dann LVM mit einem striped Logical Volume aufsetzt – quasi ein RAID50, durch LVM aber komfortabler zu managen.

Debian Lenny 64-bit ist per PXE-Boot, USB-Stick oder USB-CDROM innerhalb von 10 Minuten installiert, anschließend installieren wir BackupPC und übernehmen die Config-Files vom alten Server.

Beim Partitionieren der Platten sollte man die Sektorgröße von 4kB beachten – “normales” Partitionieren, so wie es der Linux-Sysadmin gewohnt ist, lässt die Schreibperformance auf diese Partitionen auf wenige MByte/s einbrechen.

Wie man es richtig macht findet man im Wiki von brain4free: WD “Advanced Format” HD mit LINUX.

Mittels pvs -o+pe_start stellt man sicher, dass die Nutzdaten des LVM-Layers auf einem Vielfachen der Chunksize des RAID5 beginnen:

PV         VG     Fmt  Attr PSize PFree 1st PE
/dev/md1   debian lvm2 a-   1.36T 1.36T 192.00K
/dev/md2   data   lvm2 a-   2.73T    0  192.00K
/dev/md3   data   lvm2 a-   2.73T    0  192.00K

Da meine Chunksize 64kB beträgt, passt der Beginn der Daten an Stelle 192kB also:

md2 : active raid5 sdd1[0] sdf1[2] sde1[1]
2930152704 blocks level 5, 64k chunk, algorithm 2 [3/3] [UUU]

md3 : active raid5 sdg1[0] sdi1[2] sdh1[1]
2930152704 blocks level 5, 64k chunk, algorithm 2 [3/3] [UUU]

lvs -o+stripes,stripesize,devices

LV       VG     Attr   LSize #Str Stripe Devices
backuppc data   -wi-ao 5.46T    2 64.00K /dev/md2(0),/dev/md3(0)

Wer an dieser Stelle stutzig wird, hat offenbar schon mehrfach mit Software-RAID zu tun gehabt:

Bei einem RAID5 aus 3 Platten mit einer Chunksize von 64kB müsste die optimale Stripesize für das darüberliegende Logical Volume 128kB sein. Verschiedene Benchmarks haben aber zu meiner Verwunderung ergeben, dass die Write-Performance mit der 64kB Stripesize um 10-15 MByte/s höher lag als bei der rechnerisch optimalen Stripesize von 128kB.

Das auf dem LV liegende ext3 FS sollte ebenfalls passend angelegt werden: Mit dem mkfs.ext3 RAID stride calculator ergibt sich bei einem RAID0 über 2 “Platten” mit einer Stripesize von 64kB und einer FS-Blocksize von 4kB folgendes mkfs-Command:

mkfs.ext3 -b 4096 -E stride=16,stripe-width=32 /dev/data/backuppc

Damit erfolgen Schreiboperationen auf das Dateisystem nun in optimaler Weise.

Weitere Stellschrauben:

Das Optimieren der stripe-cache-size der 2 RAID5-Bricks von default 256kB auf 4096kB hat bei uns die lineare Writeperformance auf das LV von 180 MByte/s auf 300 MByte/s gesteigert; recht beachtlich, wie ich finde.

Update: ext3- und xfs-Benchmarks mit bonnie++ auf dem LV.

Update: Smart-Werte (sda+sdb = System, sdc = Spare, sdd-sdi = Daten)

Server-Admin gesucht

Hallo allerseits und noch ein frohes neues Jahr!

Die IntelliAd Media GmbH sucht kurzfristig einen Server-Admin für ein Projekt im Raum München. Da dies für mich aktuell nicht in Frage kommt, dumpe ich hier nach Rücksprache deren Anfrage:

Für das Setup einer redundanten hochverfügbaren Serveraufstellung für ein Tracking System
suchen wir aktuell kurzfristig einen Experten, ggf. wäre das ja etwas für Sie?

Einsatzort München und remote
Einsatzzeit kurzfristig 3-5 Tage Vorort
langfristig 5-6 Tage Wartung / Monat remote

Erfahrungen in mehreren der folgenden Bereiche sollte vorhanden sein:
Storage (Dell equallogic),
Linux (debian/ubuntu),
Hochverfügbarkeit,
MySQL Replikation,
Load Balancing.

Interessenten wenden sich bitte per Email direkt an Herrn Rürup (mruerup[at]intelliad[dot]de) von IntelliAd.

Windows 7 64-bit auf Notebook Samsung R560

Die Installation von Windows 7 (64-bit) gestaltet sich auf dem Samsung R560 P8400 Madril mitunter etwas schwierig.

Hier gibts die Schnellanleitung:

  1. Man benötigt ein installiertes Windows XP/Vista/7 in der 32-bit Version, um das BIOS von Version 06LA (Auslieferungszustand) auf Version 09LA flashen zu können. Das BIOS gibts auf samsung.de im Download-Center
    Samsung Download-Center
    hinter dem Karteireiter Firmware:
    Download-Center: Firmware
  2. Das BIOS-Update ist wirklich ein Windows-Programm, das sich leider nicht in einer virtuellen Maschine entpacken lässt. Um ein installiertes 32-bit-Windows kommt man leider nicht herum.
  3. Windows 7 64-bit installieren
  4. Treiber für LAN, WLAN, Chipsatz, Grafik (1280×800), Sound, Bluetooth, Webcam etc. bringt Windows von Haus aus mit.
    Dennoch empfiehlt es sich, den passenden 64-bit Treiber für den verbauten NVIDIA GeForce 9600M-GT-Grafikchip zu installieren.
  5. Damit man mit dem Synaptics-Touchpad Klicken und Scrollen kann, besorgt man sich auch hier den passenden Treiber in 64-bit.
  6. Die noch fehlende Software Easy Battery Manager, Easy Display Manager (für Shortcuts mit Fn-Taste für Helligkeit, Sound, Standby, …) und Easy SpeedUp Manager (Lüftersteuerung) gibt es von Samsung leider nicht als 64-bit-Version für das R560 – wohl aber für das neuere R620.
    Glücklicherweise hat sich zwischen R560 und R620 an der Hardware nicht zu viel geändert, so dass die Software-Pakete problemlos auch auf dem R560 laufen:

    Samsung Download-Center: R620

Viel Spaß mit dem 64-bit Windows auf dem Samsung R560.

Gute Nacht

SLB-ServerIron 4G#show reload
Reload will start 0 days 2 hours 27 minutes 25 seconds from now
at 04:04:04 GMT+01 Sat Dec 05 2009

Prost und gute Nacht!

Anleitung zum Ersetzen des 1&1-Rootserver-Kernels auf openSUSE-11-Installationen

Wie bereits im Heise-Forum von mir zum Heise News-Artikel openSuse-Kernel auf 1&1-Root-Servern möglicherweise veraltet angemerkt, lässt sich der 1&1-eigene Kernel, der offenbar Sicherheitslücken aufweist und sich über die Paketverwaltung nicht aktualisieren lässt, relativ einfach durch den Standard-Kernel von openSUSE ersetzen.

Die folgende Anleitung wurde erfolgreich auf 3 Root-Servern bei 1&1 getestet (1&1 Root-Server S64 mit Athlon64 Single- oder Dual-Core-CPU, 1GB RAM, NVIDIA-Chipsatz (lspci.txt)).

Wie immer bei Anleitungen aus dem Internet gilt auch hier:

Verwendung der Anleitung auf eigene Gefahr. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren kompetenten Systemadministrator!

Wir aktualisieren die lokale Datenbank des Paketmanagers und schauen uns an, wieviele Updates darauf warten, eingespielt zu werden:

zypper refresh && zypper patch-check

Die letzte Zeile der Ausgabe könnte z.B. so aussehen:

4 patches needed (2 security patches)

Das Release bzw. die Versionsnummer des aktuell laufenden Kernels lassen wir uns mit

uname -r

anzeigen:

2.6.27.31rootserver-20090819a

Durch den Zusatz “rootserver” können wir erkennen, dass hier der von 1&1 selbstgebackene Kernel läuft, den wir gerne ersetzen wollen.

Wir installieren den openSUSE-Standard-Kernel mittels

zypper install kernel-default

Wie ich durch eigene Tests herausgefunden habe, stört sich der SUSE-Kernel an dem Boot-Parameter ro (das Root-FS wird dadurch read-only gemountet, openSUSE mountet dies während der Boot-Phase offenbar selbst nicht read-write).

Ob wir davon betroffen sind, verrät uns

grep kernel /boot/grub/menu.lst

Die Ausgabe könnte z.B. so aussehen:

kernel /boot/vmlinuz-2.6.25.20-0.5-default root=/dev/md1 ro console=tty0 console=ttyS0,57600
kernel /boot/vmlinuz-2.6.25.20-0.5-default root=/dev/md1 showopts ide=nodma apm=off acpi=off noresume edd=off x11failsafe console=tty0 console=ttyS0,57600

Falls bei Euch das ro in der Zeile auftaucht, die mit kernel beginnt, solltest Du mit Deinem Lieblingseditor (z.B. vim oder nano) die Datei /boot/grub/menu.lst bearbeiten und das ro entfernen.

Die Angabe root=/dev/md1 ist darüber hinaus ein Indiz, dass im Server ein Software-RAID eingerichtet ist.

Überprüfen lässt sich das mit

cat /proc/mdstat

Tauchen hier ein oder mehrere md-Devices (md1, …) auf, so ist ein Software-RAID eingerichtet.

Bei den von mir aktualisierten 1&1-Root-Servern war die Datei /etc/mdadm.conf nicht vorhanden.

Diese Datei sollte unbedingt vorhanden sein und die aktuellen RAID-Einstellungen widerspiegeln, wenn man den SUSE-Kernel booten will:

test -e /etc/mdadm.conf && mv /etc/mdadm.conf /etc/mdadm.conf.backup
mdadm –detail –scan > /etc/mdadm.conf

Wichtig: Das initrd-Image muss neu gebaut werden, damit dies die mdadm.conf enthält:

mkinitrd

Die Fehler bzgl. des 1&1 Kernels ignorieren wir.

Anschließend via

reboot

den Server rebooten.

An dieser Stelle empfiehlt es sich, sich zu Diagnose-Zwecken über den seriellen Konsolen-Server von 1&1 mit dem Server zu verbinden – damit ist man in der Lage, dem Kernel beim Booten zuzusehen und eventuelle Unregelmäßigkeiten zu erkennen. Die Zugangsdaten zum Konsolen-Server findest Du im 1&1 Control-Center unter dem Menüpunkt Server-Verwaltung/Serielle Konsole.

Sobald der Server wieder erreichbar und Du per SSH eingeloggt bist, kannst Du mit

uname -r

prüfen, dass nun der SUSE-Kernel geladen wurde. Der aktuelle SUSE-Kernel (Stand 26.11.2009) für openSUSE 11.0 ist:

2.6.25.20-0.5-default

Damit ist das Update des Kernels abgeschlossen.

Einstellige Domains: Einstweilige Verfügung gegen DENIC

Die Kanzlei e|s|b hat mit Blick auf den Beginn des morgigen DE-Registrierungsverfahrens (vgl. Kanzlei.de-News vom 16.10.2009) für ihren Mandanten, Inhaber der Einbuchstabenmarken E, F, G und X, Y, Z, am 21.10.2009 eine einstweilige Verfügung gegen die DENIC eG erwirkt. Hierin untersagt das Landgericht Frankfurt (Az. 2-06 O 515/09) der DENIC eG bei Meidung der üblichen Ordnungsmittel (Ordnungsgeld bis zu 250.000 Euro, ersatzweise Ordnungshaft, oder Ordnungshaft bis zu 6 Monaten, zu vollstrecken an ihrem Vorstand), die Domains “e.de”, “f.de”, “g.de”, “x.de”, “y.de”, “z.de” bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt in Sachen 11 U 36/09 für Dritte als Domaininhaber zu registrieren. – 22.10.2009

Quelle: kanzlei.de (via)

Bin gespannt was da morgen um 9 abgeht :)

Chown auf 66 Millionen Dateien

Wie lange dauert da wohl ein rekursives chown?

Filesystem    Type    Inodes   IUsed   IFree IUse% Mounted on
/dev/sda4     ext3   145227776 66000722 79227054   46% /home

Update: Nach 131 Stunden war es endlich durch … Hardware siehe Kommentare.

DENIC kürzt whois um Admin-C und Domaininhaber

Die DENIC eG kürzt ab heute die Ausgabe der Whois-Informationen um den Admin-C und Domaininhaber.

Beide Informationen erhält mal ab sofort nur noch über das Web-Formular der DENIC – und auch nur dann, wenn man sich durch Lösen eines nicht barrierefreien CAPTACHAs als Person aus Fleisch und Blut zu erkennen gibt:

CAPTCHA auf denic.de für Zugang zu kompletten Whois-Informationen

Interessant ist der Absatz “Hintergrund” der Pressemitteilung der DENIC zum Thema:

Information über Netzwerkressourcen wie Internetnummern, AS Nummern aber auch Domains anzubieten, um Netzadministratoren und -betreibern die Zusammenarbeit in einem heterogenen Netz zu erleichtern. Auch heute betreibt die DENIC wie andere TLD-Der Informationsdienst whois wurde 1982/1985 in den Internetstandards RFC 812 bzw. RFC 954 spezifiziert und im Standard RFC 3912 weiterentwickelt. Absicht des Dienstes ist es, über einen TCP-basierten VerzeichnisdienstRegistrierungsstellen eigene whois-Server konform mit dem Standard RFC 3912 (WHOIS Protocol Specification:  tools.ietf.org/html/rfc3912) [sic!].

Ich habe mir erlaubt bei der DENIC nachzufragen, ob der Autor der Pressemeldung unter “dem Einfluss von bewusstseinssteigernden Substanzen” gestanden hat.

Ich werde berichten, sobald es eine Antwort gibt :)

Schei? Encoding

Zu finden bei TK Maxx (einfach mal ein Handtuch kaufen …):

Schei? Encoding

Erinnert mich ein bisschen an dieses T-Shirt:

Schei? Encoding T-Shirt von getdigital.de

SPAM von John Timmers

Vor einigen Tagen hatte ich SPAM von John Timmers im E-Postkasten, in dem er mir den Kauf der Domain adminblogger.com anbot:

Domain Sale Notice:

adminblogger.com is coming available for sale in a few days.
Since you own the domain adminblogger.de, we thought you’d be interested in adminblogger.com.
If you do have interest in acquiring adminblogger.com, please fill up priority notice form available here: http://initrustbestnames.info/store/prioritynotice/….. and we will contact you as soon as the domain is available for purchase.
_
We look forward to hearing back from you.
_
Kind regards,

John Timmers
InTrust Domains
4845 A Pearl East Circle
Boulder, CO 80301

Gerichtet war die Email an die Adresse aus dem Whois von adminblogger.de

Das Spielchen ist altbekannt: Geht man auf das Angebot ein, darf man John die Domain abkaufen.

Ignoriert man die Emails hingegen und ruft die in der Email angegebene URL sowie die angepriesene Domain nicht auf, expired diese ganz normal.

Ein Cronjob bestehend aus einem Zweizeiler informiert einen dann, sobald die Domain frei ist …

Ich konnte es mir natürlich nicht verkneifen, John für seine informative Email zu danken:

> Domain Sale Notice:
> adminblogger.com is coming available for sale in a few days.
> Since you own the domain adminblogger.de, we thought you’d be interested in adminblogger.com.

I appreciate your service for letting me know about this domain.

Thanks!

:)

#quelle #payment #fail

Screenshot quelle.de am 05.08.2009 um 23:00 Uhr beim Versuch, per Kreditkarte zu zahlen

*fail*

Nachtrag:

Aug 5 23:01:18 gate daemon.info pppd[22148]: LCP terminated by peer
Aug 5 23:01:18 gate daemon.info pppd[22148]: Connect time 1440.0 minutes.
Aug 5 23:01:18 gate daemon.info pppd[22148]: Sent 9831702 bytes, received 173885908 bytes.

#quelle #payment #unfail

Scheiß Murphy!

Sysadminday

Einen schönen Guten Morgen und Happy Sysadminday zu all den Kollegen da draußen!

Kaum am Arbeitsplatz angekommen, versammelten sich auch schon alle Arbeitskollegen und Cheffe hielt eine kurze Rede.

Anschließend wurde feierlich ein Marmorkuchen (das hatte ich kürzlich dezent in ein Gespräch eingepflegt, dass ein Stück Marmorkuchen zum Sysadminday ja recht schick wäre) und ein Präsent, in Geschenkpapier gehüllt, überreicht.

Sysadmin-Kuchen, überreicht von den Arbeitskollegen

Bei dem Geschenk handelte es sich um ein hochwertiges Polohemd (auch noch in der richtigen Größe!) mit Stickerei am Kragen – wie man es von den Fussballmanagern aus dem TV gewohnt ist.

Sehr sehr nice, muss ich da mal sagen. Vielen lieben Dank an meine netten Arbeitskollegen und Chefs.

Der Kuchen wird natürlich geteilt – das Polohemd allerdings nicht :-)

Mathe

Gerade im IRC aufgeschnappt:

hrm … wenn ich 41 mal [a-z|0-9] nehmen kann .. wieviele variationen macht das?
wobei … “a” genauso gültig sein kann wie “aa” und “aaa” und ….

Die 12. Klasse ist zwar ein Weilchen her, aber meiner Meinung nach müsste es folgende Lösung sein:

361 + 362 + 363 + … + 3641

Um das kurzerhand in eine Zahl zu gießen:

$> { for i in $(seq 1 41) ; do echo -n “36^$i + ” ; done ; echo 0 ; } | bc
6616632105109660076363899730488896757253096051716453117437890676

Meinungen? Verbesserungen? Ratschläge?

Schöner Tag

In ein paar Stunden wird Gerade eben wurde meine seit 10 Wochen in Deutschland in Handarbeit gefertigte Ledercouch geliefert und heute nachmittag geht die außerordentliche Kündigung an die Telekom raus.

Heute ist ein schöner Tag!

Pech ist …

Pech ist, mit dem Auto um 2 Uhr nachts auf der Autobahn wegen einem Getriebeschaden liegenzubleiben

Pech ist, kein Handy dabeizuhaben

Pech ist, wenn die Notrufsäule in 300m Entfernung defekt ist

Bezeichnend ist, wenn kein vorbeifahrendes Fahrzeug anhält oder die Polizei informiert, obwohl man mit der Taschenlampe SOS morst

Glück ist, wenn man über eine Fluchttür die Autobahnbrücke verlassen kann

Pech ist, wenn um diese Uhrzeit niemand auf der menschenleeren Straße vorbeikommt

Glück ist, wenn dann doch jemand vorbeikommt, der ein Handy dabei hat

Pech ist, wenn das Guthaben auf der Prepaid-Karte aufgebraucht ist

Glück ist, dass die Telefonnummer 110 kostenlos angerufen werden kann

Langweilig ist, auf dem Standstreifen über 30 Minuten auf den Abschleppwagen warten zu müssen

Teuer ist, keine Pannenversicherung zu haben und für das Abschleppen auf 14km 235 Euro bezahlen zu müssen

*Wochenende*

Nachbarschaft

Gemütlich am PC sitzend bekomme ich durch das geöffnete Fenster mit, wie sich die Ehefrau im Haus gegenüber lautstark über Ihren Ehegatten aufregt:

Sie müsse ja immer auf- und ihm hinterher räumen, während er dauernd an seinem Computer sitze. Sie sei wirklich verärgert, tönt es lautstark über den grünen Rasen zu meinem Fenster.

Die Antwort des Ehegatten fiel hingegen ziemlich plump aus: Mit “Ist jetzt gut” versuchte er seine Frau zu überreden, nicht die ganze Nachbarschaft am ehelichen Disput teilhaben zu lassen – ohne Erfolg ;)

Ich überlege gerade, meine Solidarität gegenüber dem Ehemann mittels eines Transparents und der Aufschrift “14 Stunden pro Tag am PC und stolz drauf” zu signalisieren…

DSL: Auf und Ab bei der Telekom (Teil 3)

Hier gehts zum 2. Teil der Telekom-Odyssee.

Montag, 15.06.09, 00:14 Uhr

Bei Ebay sehr günstig ein Thomson 546i DSL-Modem geschossen. Die Thomson-Modems sind laut diversen Foren die Geräte, die auch bei sehr schlechten Leitungswerten noch am ehesten synchron werden, wenn Fritz!Boxen und Speedports bereits aufgegeben haben.

Offtopic:

AVM verbaut in seinen Fritz!Box-Geräten und den Speedports für die Telekom den AR7-Chip von Texas Instruments.
Dieser ist nach einhelliger Meinung bei schlechten/langen Endkunden-Leitungen aber gerade nicht das Gelbe vom Ei.

Montag, 15.06.09, 09:00 Uhr

Da man von den Telekom-Mitarbeitern immer schief angeguckt wird, wenn man kein Gerät aus dem Hause Telekom benutzt, habe ich mir eben im T-Punkt den Speedport W 721V für eine monatliche Mietgebühr von 2,95 Euro bestellt.

Falls der ganze Kram mit dem Speedport ebenfalls nicht funktioniert, wird der kurzerhand zurückgeschickt: Die Kündigungsfrist beträgt nur angenehme 6 Werktage.

Mittwoch, 17.06.09

Der Speedport trifft ein.

Angestöpselt am Splitter ergibts sich das gleiche, trostlose Bild wie mit meinem D-Link DSL-380T:

Die Sync-LED blinkt und blinkt und blinkt…

Im Logfile des Speedports findet sich:

17.06.09 18:19:07 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
17.06.09 18:18:39 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
17.06.09 18:18:10 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
[…]

Donnerstag, 18.06.09

Hermes liefert endlich das Päckchen mit dem Thomson 546i DSL-Modem bei mir ab.

Leider auch hier keinen Erfolg in Sachen DSL-Synchronisierung :(

Mittwoch, 24.06.09

Da sich bisher seitens Telekom nichts weiter getan hat, geht morgen folgendes Schreiben in die Post:

Aufforderung zur Leistungserbringung

Schade.

Zaun 2.0 Beta

Hier hat der Designer aber mächtig gepennt:

Keine abgerundeten Ecken, keine Pastellfarben – Leute, so wird das nichts mit dem Reallife 2.0:

Zaun 2.0 Beta

DSL: Auf und Ab bei der Telekom (Teil 2)

Hier gehts zum 1. Teil der Telekom-Odyssee.

Seit dem 18.05. ist einiges passiert:

Mittwoch, 20.05.09

Der Adminblogger ruft die Entertain-Hotline (01805-373750) für “günstige” 14 Cent pro Minute an: da morgen Christi Himmelfahrt und damit Feiertag ist, möchte ich gerne wissen, ob sich heute noch ein Techniker um meinen nicht funktionierenden Triple Play-Anschluss kümmert.

Die allgemeine Antwort aus dem Callcenter lautete in etwa, dass die Außendienst-Techniker bis 20 Uhr arbeiten würden, es also noch Chancen gebe, dass sich ein Techniker dem Problem annehme.

Donnerstag, 21.05.09

Das gestern nix mehr passiert ist, muss ich hier nicht extra erwähnen, oder?

Der Adminblogger macht sich ein Bier auf und genießt den Feiertag.

Pimp my WLAN

Da der Adminblogger aktuell nicht die Dienste der Telekom in Sachen Internet in Anspruch nehmen kann (hierzu in Kürze mehr) und der Handyempfang auch nicht ohne Tücken ist, muss aktuell die WLAN-Verbindung zu meinem Nachbarn und Arbeitskollegen herhalten.

Da ich bereits ahnte, dass das mit der Telekom etwas länger dauern würde, hatte ich mir relativ zügig ein besonders empfindliches & leistungsstarkes USB-WLAN-Dongle besorgt:

Alfa Network AWUS036H USB Wifi Adapter mit RTL8187-Chipsatz

Das Gerät sendet mit 500mW und erreicht laut Datenblatt mit seiner 2dBi-Rundstrahlantenne selbst bis -96 dBm immerhin noch 1 Mbit/s Übertragunsrate.

Aktuelle Montage am Badfenster mit ca. 7m USB-Kabel zum PC:

Wifi Adapter am Badfenster montiert und Antenne mit Alufolie abgeschirmt

Vor dem Einsatz der Alufolie, die die Strahlung etwas mehr in Richtung Fritz!Box meines Arbeitskollegen ablenken soll:

Link Quality=45/64  Signal level=19/65

Nach dem Anbringen der Alufolie:

Link Quality=48/64  Signal level=26/65

Die Verbesserung der Signalstärke durch die Alufolie macht sich sehr deutlich in der max. Übertragungsrate bemerkbar :)

Handyempfang

Merke: Handy um 2 cm verrücken kann die maximale Download-Rate signifikant senken… oder steigern.

Aktuell liegt das Handy – in einer Mülltüte vor Witterungseinflüssen geschützt – auf dem Fenstersims.

Dort habe ich vollen Empfang mit HSDPA. Auf der anderen Seite des Fensters nur UMTS; den Unterschied merkt man deutlich.

Gruß vom Adminblogger, der per Bluetooth fröhlich durch die Wohnung funkt.

DSL: Auf und Ab bei der Telekom

Solche oder ähnliche Geschichten gibt es im Internetz viele zu lesen. Ich möchte Euch meine Erfahrungen mit der Deutschen Telekom als Privatkunde nicht vorenthalten.

Viel Spaß bei der Unterhaltung wünscht Euch der Adminblogger :)

Mittwoch, 22.04.09

Für heute ist der Umzug des Telefon- und T-DSL-Anschlusses beauftragt. Gleichzeitig werde ich damit Kunde mit einem Komplettanschluss von der DTAG: Internet kommt also künftig von T-Online und nicht wie bisher von KAMP (Die scheinen gerade Ihr Privatkundengeschäft eingestellt zu haben – finden sich nur noch Business-Angebote auf deren Webseite).

Gegen 10 Uhr ist der Telefonanschluss in der alten Wohnung bereits tot, es ertönt nur eine automatische Ansage beim Versuch eine Nummer zu wählen.

Wie von der Telekom angekündigt taucht gegen Mittag der versprochene Techniker in der neuen Wohnung auf und schließt die TAE-Dose an den Hausanschluss an, misst die Leitung durch etc.

DSL geht zu dem Zeitpunkt noch nicht in der neuen Wohnung. Laut Aussage der Hotline werden DSL-Anschlüsse nur nachts um 0 Uhr geschaltet. Das DSL-Modem synct bis 08:30 Uhr des nächsten Tages nicht.

Netzabdeckung O2 in Herford

Inzwischen habe ich meine neue Wohnung bezogen, Internetzugang funktioniert (das wird noch ein extra Beitrag), Möbel sind bestellt und so langsam lebt man sich ein.

Den O2-Mobilfunkempfang in der neuen Wohnung kann man allerdings getrost als Katastrophe bezeichnen.

Empfang hat man, wenn überhaupt, nur in der Nähe der Fenster. Während eines Telefonats durch die Wohnung laufen sollte ich nicht – die Gefahr des Verbindungsabbruchs ist nicht zu verachten.

In der Vergangenheit hatte ich, wenn ich unterwegs war, meist ProfiMail mit IMAP-IDLE über das O2-Netz laufen. Wenn ich in meiner alten Wohnung war, hatte sich der Mail-Client via WLAN den Onlinezugang verschafft.

Mit dieser Kombination kam das Nokia E90 mit vollem Akku auf ca. 2-3 Tage Laufzeit.

In meiner neuen Wohnung reichte eine volle Akkuladung gerade mal ca. 12 Stunden. Zuerst hatte ich den Akku in Verdacht – der hat schon rund 2 Jahre auf dem Buckel. Also einen neuen Originalakku BP-4L besorgt und gestern Abend aufgeladen.

Handy gegen 21 Uhr vom Ladegerät getrennt und heute morgen gegen 9 signalisierte das Handy bereits “Akku fast leer”.

Tja, da hätte ich mir den Kauf des neuen Akkus wohl schenken können: Das Handy sendet offenbar mit erhöhter Leistung, um die Verbindung zum Mobilfunknetz halten zu können.

Ich werde die Tage noch ein bisschen Testen um herauszufinden ob es wirklich daran liegt und falls sich dies bestätigt wird wohl nur der Wechsel zu T-Mobile oder Vodafone übrigbleiben – sonst könnten wir uns das Monitoring mit Nagios auch gleich schenken…

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Akku schnell leer wenn schlechter Empfang?

Speedtest

Ergebnisse vom aktuellen Speedtest: 356 kbit/s down, 158 kbit/s up.

Preisfrage: Mit was bin ich derzeit online? :)

Domain-Weltkarte eingetroffen

Die Weltkarte ist inzwischen eingetroffen – erzählte man mir per Email.

Der Adminblogger hatte heute nämlich Urlaub und war in Bielefeld shoppen. Foto gibt’s also frühestens morgen.

Online oder Offline

Zwecks Umzug gerade eben mit einer netten Dame von der Telekom telefoniert und für 5 in Frage kommende Wohnungen/Adressen den DSL-Status erfragt …

Sie fand es lustig, dass ich meine neue Wohnung (auch) nach diesem Kriterium auswähle :)

vim-Default-Settings unter Debian

Die Default-Settings von Debian hinsichtlich vim sind ja wirklich nur als unterirdisch zu bezeichnen.

Als Gentoo-User vermisst man da einiges. Deshalb direkt die erste Amtshandlung:

# cat /etc/vim/vimrc.local
” Switch syntax highlighting on, when the terminal has colors
” Also switch on highlighting the last used search pattern.
if &t_Co > 2 || has(“gui_running”)
    syntax on
    set hlsearch
endif

” When editing a file, always jump to the last cursor position
autocmd BufReadPost *
    \ if ! exists(“g:leave_my_cursor_position_alone”) |
    \     if line(“‘\””) > 0 && line (“‘\””) <= line("$") |     \         exe "normal g'\"" |     \     endif |     \ endif

Nun kann man auch unter Debian vernünftig mit Vim arbeiten.

Workout

Sozusagen als kleinen Workout für diese Woche eben vor dem Haus eine Stunde lang Schnee beiseite geräumt.

Badewanne ich komme!

Ouch

Freitag, 10 Uhr

Betreff: Reboot Core-Switche morgen früh zwischen 5:30 und 5:45 Uhr

Guten Morgen die Herren,

wir haben am WE Supportwochenende und müssen hier vorher unsere Core-Switche booten.

Der Reboot erfolgt im Abstand von 15 Minuten.

Es sollten keine Störungen auftreten, da die Architektur als HA ausgelegt ist.

Falls es doch zu Störungen kommt bitte ich im Vorfeld um Entschuldigung.

Samstag, 18:15 Uhr

Betreff: Re: Reboot Core-Switche morgen früh zwischen 5:30 und 5:45 Uhr

Hallo,

leider ist aus dem automatisierten Reboot ein Totalausfall geworden.

Einer der Core-Switche im Backbone ist ein Totalausfall und wir waren gezwungen, Teile der Infrastruktur umzubauen.

Die ist soweit wiederhergestellt und die Dienste stehen ohne Einschränkung wieder zur Verfügung.

Conrad – lass Dich überraschen

Am Sonntag wurde im Forum de Luxx die Info gepostet, dass es aktuell viele Gutscheine bei einer Bestellung bei Conrad gäbe – inklusive Versandkostenerstattung.

Also kurzerhand 2 Bestellungen aufgegeben – einmal einen USB-Stick und 4 Klett-Kabelbinder (um auf den Mindestbestellwert von 20 Euro zu kommen) und einmal einen USB-Stick plus SMD-Widerstand (ebenfalls wegen der 20 Euro).

Die erste Lieferung kam heute an: USB-Stick wie bestellt, Klett-Kabelbinder (5 Stück anstatt 4 – hat sich wohl jemand verzählt) und ein “Premium-Markenprodukt im Wert von 14,95”: Eine 4-fach Steckdosenleiste von Brennenstuhl. Inklusive Versand – dank zahlreicher Gutscheine – für gerade mal 3,22 Euro.

Bei der 2. Bestellung scheint irgendetwas schief gelaufen zu sein – in der Bestellbestätigungsemail von Conrad fehlt der USB-Stick und der Rechnungsbetrag beläuft sich auf 16,90- EUR.

Da dieses Paket per Nachname kommt stellt sich mir nun die Frage, ob mir der Postbote morgen neben dem Paket auch noch 16,90 Euro aushändigt.

Ich werde berichten!

Update: Der Postbote war gerade hier und hat das Paket ausgeliefert. Allerdings wusste der nichts von Nachnahme, auf dem Paket war auch kein entsprechender Aufkleber.

Im Paket befand sich alles bis auf den USB-Stick, der in ca. 2 Wochen nachgeliefert wird. Der Betrag auf dem ausgefüllten Überweisungsträger lautet auf 16,90- EUR.

Die -16,90 werde ich besser nicht überweisen und stattdessen die Nachlieferung abwarten :)

Gutfried ist gut für mich – Kundenservice der funktioniert

Nach eher durchwachsenen Erfahrungen mit Service am Kunden in der kürzeren Vergangenheit möchte ich an dieser Stelle den Kundenservice von Gutfried als außerordentlich positives Beispiel erwähnen.

Mitte Januar lag in meinem Einkaufskorb im Zuge eines Wochenendeinkaufs u.a. Puten Pfanne [sic!] “Gyros Art” von eben jenem Unternehmen.

Erst während der Zubereitung des Essens erweckte ein grün eingefärbtes Stück Fleisch mein Interesse, das dort offensichtlich nicht hineingehört.

Also flugs einige Fotos gemacht und später per Email an Gutfried geschickt mitsamt der Bitte um Erklärung worum es sich da handelt und was dies in meinem Essen zu suchen hat.

Gesterm nun lag in der Inbox im Briefkasten (das Ding aus dem Reallife) Gutfrieds Antwort.

Früher…

Früher hatte ich eine Funktastatur von Logitech – heute ein Handy mit SSH-Client.

Wenn man mal wieder faul auf der Couch liegt…

Kundenservice erst auf Nachfrage

Ende November letzten Jahres war ich in Bielefeld bei Big Bruns um mir ein neues Paar Schuhe zu kaufen.

Nach dem Anprobieren von zwei oder drei verschiedenen Paar Schuhen entschied ich mich für ein Paar Camel Active Sneaker in braun, die mir gut gefielen.

Bereits einen halben Monat später zeigten die Schnürsenkel in beiden Schuhen “Verschleißerscheinungen”:

Die Ummantelung der Schnürsenkel war gerissen bzw. durchgescheuert, so dass die Enden, mit denen man die Schuhe zuschnürt, nur noch an ein paar dünnen Fäden hingen.

Bis gestern verbrachten die Schuhe die Zeit im Auto und ich trug zwischenzeitlich wieder meine alten Schuhe, die ich dank der neuen Sneaker eigentlich ausrangieren wollte.

Gestern begab ich mich nach Bielefeld zum Brunch mit El Bato (nochmal Danke für die Einladung) und ergriff die Gelegenheit, vorher mit den Schuhen bei Big Bruns vorbeizuschauen in der Hoffnung, unkompliziert Ersatz für die kaputten Schnürsenkel zu bekommen.

Als ich das Geschäft um kurz nach 10 Uhr betrat traf ich auf zwei Verkäufer, von denen mir einer (Verkäufer2) die Schuhe im November verkauft hatte.

Nachdem ich die Schuhe auf den Tresen gestellt und die beiden Verkäufer begrüßt hatte entwickelte sich folgender Dialog:

Ich: “Ich hätte gerne ein neues Paar Schnürsenkel, da die jetzigen durchgescheuert sind. Die Schuhe habe ich erst vor einem Monat bei Ihnen gekauft.”

Verkäufer1 guckt sich die Schnürsenkel an, dreht sich dann mit fragendem Gesichtsausdruck zu Verkäufer2.

Verkäufer2: “Schnürsenkel haben wir nicht. Die bekommen Sie bei Görtz.”

Ich: “Aber ich habe die Schuhe bei Ihnen gekauft.”

Verkäufer2: “Das Einzige was ich machen kann, ist die Schnürsenkel bei Camel zu bestellen.”

Ich: “Können Sie mir denn nicht die Schnürsenkel aus einem neuen Paar Schuhe geben und wenn Sie die Schnürsenkel vom Camel bekommen haben machen Sie die da wieder rein?”

Verkäufer2 guckt irgendwie irritiert, hat mit so einem Vorschlag offenbar nicht gerechnet.

Verkäufer1 ergreift die Initiative und guckt sich die Schuhe auf dem Tresen genauer an.

Beide gehen mit einem meiner Schuhe zum Schuhregal und suchen offenbar das gleiche Modell.

Sie kommen mit einem gleichen/ähnlichen Modell von Camel zurück und fädeln die Schnürsenkel aus diesen Schuhen.

Verkäufer2 ist sichtlich genervt, versucht aber Haltung zu bewahren. Trotzdem kann er sich einen schnippigen Kommentar “Hier haben Sie die Schnürsenkel, mein Herr.” nicht verkneifen.

Ich fädele die kaputten Schnürsenkel aus meinen Schuhen, gebe diese Verkäufer2 und nehme die neuen Schnürsenkel samt meiner Schuhe, bedanke und verabschiede mich und verlasse das Geschäft.

Vielleicht gehe ich das nächste Mal besser direkt zu Görtz um meine Schuhe zu kaufen…

posterXXL lagert Druck an DPD aus

posterXXL und DPD arbeiten jetzt noch enger zusammen: DPD übernimmt für PosterXXL den Druck.”

So jedenfalls könnte die Presseerklärung zu folgenden Tracking-Informationen auf der Webseite von posterXXL lauten:

  • 19.12.2008 12:44 Uhr: Eingang der Bestellung
  • 19.12.2008 13:07 Uhr: Auftrag wird versandfertig gemacht
  • 19.12.2008 13:07 Uhr: Übergabe an DPD
  • 19.12.2008 14:44 Uhr: Auftrag im Druck / Konfektion

Ich bin gespannt auf die Qualität der bestellten Artikel :)

Edit: Der bestellte Artikel ist in hervorragender Qualität eingetroffen. Hat DPD ganze Arbeit geleistet :)

PROBLEM: anakin is DOWN

Um genau 4 Minuten vor Mitternacht macht sich der Emailclient auf dem E90 lautstark bemerkbar:

PROBLEM: anakin is DOWN

kann man in großen Lettern lesen. Absender: Nagios.

Per Remote-Management kann man sich das Logfile des Servers anschauen, welches um 23:55 Uhr lapidar verzeichnet:

Server power removed

Leider ist ein Grund für diese nächtliche Unterbrechung nicht verzeichnet.

Der Versuch, den Server aus der Ferne zu Starten ist leider nicht von Erfolg gekrönt, auch wenn das Logfile etwas anderes vermuten lässt:

Host server powered ON by: pinky.

Es bleibt leider bei einem alles andere als befriedigenden Ergebnis:

power: server power is currently: Off

Da vom Ausfall des Servers keine vitalen Services betroffen sind, entscheide ich mich für

Acknowledge this host problem

und wende mich wieder meinem abendfüllenden Film mit Will Smith in der Hauptrolle zu.

Gute Nacht.

Broadcom Corporation BCM4312 802.11b/g [14e4:4315]

Nach dem Sieg des Spieltriebs über die Vernunft musste sich der Adminblogger auch eines dieser neumodischen Netbooks zulegen – die Entscheidung fiel auf ein Lenovo IdeaPad S10e, welches ich bereits vor einigen Tagen bei einem Arbeitskollegen begutachten konnte.

Out of the box funktioniert eigentlich alles – außer WLAN – unter grml 2008.11 sowie openSUSE 11.0.

Das WLAN-Device von Broadcom gibt sich als [14e4:4315] zu erkennen:

# lspci -nn | grep Broadcom

02:00.0 Ethernet controller [0200]: Broadcom Corporation NetLink BCM5906M Fast Ethernet PCI Express [14e4:1713] (rev 02)
05:00.0 Network controller [0280]: Broadcom Corporation BCM4312 802.11b/g [14e4:4315] (rev 01)

Das intern per USB angeschlossene WLAN-Device lässt sich leider weder per bcm43xx-Modul noch dessen Nachfolger b43/b43-legacy zum Leben erwecken.

Allerdings wurde von Broadcom vor kurzem ein Treiber veröffentlicht mit dem WLAN funktioniert, ohne auf NDISwrapper angewiesen zu sein.

Wie bei You’re Special, Just Like Everybody Else im Blog zu lesen, lässt sich der Treiber relativ einfach einbinden.

Zuallererst stellt man sicher, dass ihr die Header-Dateien für Euren Kernel installiert habt. Je nach Distribution gelingt das mittels

(openSUSE) # zypper ref ; zypper in kernel-source linux-kernel-headers
(debian/grml) # apt-get update ; apt-get install linux-headers-$(uname -r)

Nun besorgt man sich von der oben erwähnten Broadcom Webseite die aktuelle Version des Treibers für seine Architektur, z.B.

hybrid-portsrc-x86-32_5_10_27_11.tar.gz

Es folgt das übliche Prozedere bei Archiven unter Linux:

tar xfz hybrid-portsrc-*.tar.gz

Das Modul sollte sich nun problemlos mittels

(openSUSE) # make -C /lib/modules/$(uname -r)/build M=$(pwd)
(debian/grml) # make -C /usr/src/linux-headers-$(uname -r) M=$(pwd)

übersetzen lassen. Anschließend noch ein

mkdir /lib/modules/$(uname -r)/extra
cp wl.ko /lib/modules/$(uname -r)/extra
depmod -a
modprobe -rv bcm43xx b43 b43legacy
modprobe -v wl

und es sollte nun ein neues Interface auftauchen, auf meinem Lenovo Ideapad mit openSUSE 11.0 z.B. eth1.

# dmesg | tail

müsste in etwa folgende Ausgabe produzieren:

ieee80211_crypt: registered algorithm ‘TKIP’
wl: module license ‘unspecified’ taints kernel.
eth1: Broadcom BCM4315 802.11 Wireless Controller 5.10.27.11

Das sollte es gewesen sein. Nach einem Reboot sollte das WLAN-Device nun automatisch auftauchen, eventuell müssen von Euch die bcm43xx- und b43-Module geblacklisted werden.

Viel Spaß mit Linux auf dem Ideapad S10e.

Back from the Dead

Moin,

nach längerer Pause meldet sich der Adminblogger zurück.

Am 31. Oktober ging nach mehrmonatiger Vorbereitsphase endlich die neue Webseite (großes deutsches Preisvergleichsportal) eines Kunden meines Arbeitgebers online.

Web ZwoNull und so auf Client-Seite – Webcluster, Loadbalancer, Symfony, memcached & Co. auf Server-Seite.

Die Arbeit hat sich gelohnt – die Seite läuft stabil und super schnell.

Kaputte Feeds in Gregarius

Falls ihr als Feed-Reader Gregarius nutzt und auf einmal in vielen Feeds kaputte HTML-Tags auftauchen, dann ist sehr wahrscheinlich ein Update von libxml2 auf Version 2.7.x schuld.

Wie im Forum beschrieben, behebt ein Downgrade von libxml2 auf Version 2.6.x das Problem.

Der entsprechende Bugreport auf php.net: #45996

ata1: soft resetting link

Wenn Euch der Linux-Kernel mit

ata1.00: exception Emask 0x0 SAct 0x7 SErr 0x0 action 0x2 frozen
ata1.00: cmd 60/a0:00:f5:b2:29/00:00:02:00:00/40 tag 0 cdb 0x0 data 81920 in
res 40/00:00:00:00:00/00:00:00:00:00/a0 Emask 0x4 (timeout)
ata1.00: cmd 60/b8:08:95:b3:29/00:00:02:00:00/40 tag 1 cdb 0x0 data 94208 in
res 40/00:00:00:00:00/00:00:00:00:00/00 Emask 0x4 (timeout)
ata1.00: cmd 60/08:10:5d:bc:7c/00:00:01:00:00/40 tag 2 cdb 0x0 data 4096 in
res 40/00:00:00:00:00/00:00:00:00:00/00 Emask 0x4 (timeout)
ata1: soft resetting link
ata1: SATA link up 1.5 Gbps (SStatus 113 SControl 300)
ata1.00: configured for UDMA/133
ata1: EH complete

beglückt und Aussetzer verursacht, dann ist mit großer Wahrscheinlichkeit die Implementierung von Native Command Queuing (NCQ) in Eurer SATA-Platte b0rken.

Um das Problem zu umschiffen reicht es in der Regel, NCQ für die entsprechenden Platten zu deaktivieren:

echo 1 > /sys/block/sda/device/queue_depth

Das führt man dann automatisiert an entsprechender Stelle direkt nach dem Booten aus oder wartet darauf, bis die Entwickler von libata das Festplattenmodell für NCQ blacklisten.

Bei mir betrifft dies zwei der folgenden Samsung-Platten:

lisa:~ # hdparm -I /dev/sda

/dev/sda:

ATA device, with non-removable media
Model Number:       SAMSUNG HD103UJ
Serial Number:      XXXXXXXXXXXX
Firmware Revision:  1AA01112
Standards:
Supported: 7 6 5 4
Likely used: 7
Configuration:
Logical         max     current
cylinders       16383   16383
heads           16      16
sectors/track   63      63

CHS current addressable sectors:   16514064
LBA    user addressable sectors:  268435455
LBA48  user addressable sectors: 1953525168
device size with M = 1024*1024:      953869 MBytes
device size with M = 1000*1000:     1000204 MBytes (1000 GB)
Capabilities:
LBA, IORDY(can be disabled)
Queue depth: 32
Standby timer values: spec’d by Standard, no device specific minimum
R/W multiple sector transfer: Max = 16  Current = 8
Advanced power management level: unknown setting (0x0000)
Recommended acoustic management value: 254, current value: 254
DMA: mdma0 mdma1 mdma2 udma0 udma1 udma2 udma3 udma4 udma5 *udma6 udma7
Cycle time: min=120ns recommended=120ns
PIO: pio0 pio1 pio2 pio3 pio4
Cycle time: no flow control=120ns  IORDY flow control=120ns
Commands/features:
Enabled Supported:
*    SMART feature set
Security Mode feature set
*    Power Management feature set
*    Write cache
*    Look-ahead
*    Host Protected Area feature set
*    WRITE_BUFFER command
*    READ_BUFFER command
*    NOP cmd
*    DOWNLOAD_MICROCODE
Advanced Power Management feature set
Power-Up In Standby feature set
*    SET_FEATURES required to spinup after power up
SET_MAX security extension
*    Automatic Acoustic Management feature set
*    48-bit Address feature set
*    Device Configuration Overlay feature set
*    Mandatory FLUSH_CACHE
*    FLUSH_CACHE_EXT
*    SMART error logging
*    SMART self-test
Media Card Pass-Through
*    General Purpose Logging feature set
*    64-bit World wide name
*    WRITE_UNCORRECTABLE command
*    {READ,WRITE}_DMA_EXT_GPL commands
*    Segmented DOWNLOAD_MICROCODE
*    SATA-I signaling speed (1.5Gb/s)
*    SATA-II signaling speed (3.0Gb/s)
*    Native Command Queueing (NCQ)
*    Host-initiated interface power management
*    Phy event counters
*    unknown 76[12]
DMA Setup Auto-Activate optimization
Device-initiated interface power management
*    Software settings preservation
*    SMART Command Transport (SCT) feature set
*    SCT Long Sector Access (AC1)
*    SCT LBA Segment Access (AC2)
*    SCT Error Recovery Control (AC3)
*    SCT Features Control (AC4)
*    SCT Data Tables (AC5)
Security:
Master password revision code = 65534
supported
not     enabled
not     locked

not     frozen
not     expired: security count
supported: enhanced erase
174min for SECURITY ERASE UNIT. 174min for ENHANCED SECURITY ERASE UNIT.
Checksum: correct

Ärger mit UTF-8 in MySQL…

Kris hatte hier und hier 2006 die Grundlagen von Encodings/Charsets und Collations in MySQL erklärt.

Viele Artikel und Howtos im Netz beschäftigen sich damit, wie man Daten im latin1-Format aus MySQL 4.0 Datenbanken in 4.1 oder 5.x DBs konvertiert und gleichzeitig den Umstieg auf UTF-8 vollzieht.

Was jedoch meist nicht zur Sprache kommt ist die Problematik, dass unter bestimmten Umständen für MySQL bei Verwendung von UTF-8 der String “A” identisch ist mit “a”, bzw. “hatte” mit “hätte”.

Einfach ausgedrückt: Groß-/Kleinschreibung und Sonderzeichen wie deutsche Umlaute.

Wir migrieren z.B. gerade Daten aus pre-MySQL-4.1-Zeiten (latin1) auf MySQL 5.0.54 (utf-8). Der Datenbank-Server läuft komplett auf UTF-8, genauso wie die Entwickler-Maschinen:

SELECT VERSION(); SHOW GLOBAL VARIABLES LIKE ‘character%’; SHOW GLOBAL VARIABLES LIKE ‘collation%’;
+————+
| VERSION()  |
+————+
| 5.0.54-log |
+————+

+————————–+—————————-+
| Variable_name            | Value                      |
+————————–+—————————-+
| character_set_client     | utf8                       |
| character_set_connection | utf8                       |
| character_set_database   | utf8                       |
| character_set_filesystem | binary                     |
| character_set_results    | utf8                       |
| character_set_server     | utf8                       |
| character_set_system     | utf8                       |
| character_sets_dir       | /usr/share/mysql/charsets/ |
+————————–+—————————-+

+———————-+—————–+
| Variable_name        | Value           |
+———————-+—————–+
| collation_connection | utf8_general_ci |
| collation_database   | utf8_general_ci |
| collation_server     | utf8_general_ci |
+———————-+—————–+

CREATE DATABASE test2 DEFAULT CHARACTER SET utf8;
USE test2;
CREATE TABLE foo(user VARCHAR(20));
INSERT INTO foo (user) VALUES(‘a’),(‘A’),(‘ä’),(‘Ä’);
SELECT user, LENGTH(user), CHAR_LENGTH(user) FROM foo where user=’a’;
+——+————–+——————-+
| user | LENGTH(user) | CHAR_LENGTH(user) |
+——+————–+——————-+
| a    |            1 |                 1 |
| A    |            1 |                 1 |
| ä    |            2 |                 1 |
| Ä    |            2 |                 1 |
+——+————–+——————-+

Die einzige Möglichkeit, MySQL dieses Verhalten auszutreiben und gleichzeitig bei UTF-8 zu bleiben, ist offenbar VARBINARY anstatt VARCHAR zu verwenden:

ALTER TABLE foo MODIFY user VARBINARY(20);
SELECT user, LENGTH(user), CHAR_LENGTH(user) FROM foo where user=’a’;
+——+————–+——————-+
| user | LENGTH(user) | CHAR_LENGTH(user) |
+——+————–+——————-+
| a    |            1 |                 1 |
+——+————–+——————-+

Allerdings gibt die 20 bei VARBINARY(20) nicht die Anzahl der maximal zulässigen Zeichen an (im Gegensatz zu VARCHAR), sondern die Bytes. Dies hat Zur Folge, dass man bei VARBINARY nun nicht mehr die maximale “Länge” (im Sinne von Zeichen) festlegen kann, weil Strings mit Sonderzeichen mehr Bytes belegen und damit von MySQL abgeschnitten werden:

INSERT INTO foo SET user=’Maximale-Laenge-betraegt-20-Bytes’;
INSERT INTO foo SET user=’öäüÖÄÜ Sonderzeichen mit dabei’;
SELECT user, LENGTH(user), CHAR_LENGTH(user) FROM foo;
+———————-+————–+——————-+
| user                 | LENGTH(user) | CHAR_LENGTH(user) |
+———————-+————–+——————-+
| Maximale-Laenge-betr |           20 |                20 |
| öäüÖÄÜ Sonderz       |           20 |                20 |
+———————-+————–+——————-+

(Wieso sagt hier MySQL beim 2. String CHAR_LENGTH(user) sei 20?)

VARBINARY scheidet also aus.

Muss man sich jetzt seine eigene Kollation bauen oder gibts es andere Möglichkeiten, dass MySQL so arbeitet wie man es eigentlich erwarten kann?

MySQL beschreibt unter Examples of the Effect of Collation genau dieses Problem, gibt aber für UTF-8 keine Lösung.

Wie handhabt Ihr das? Umstieg auf UTF-8 abblasen und weiterhin latin verwenden?

Update: Mit Kollation utf8_bin scheint sich das Problem in Luft aufzulösen. Morgen mal damit experimentieren.

Supported ports: [ FIBRE ]

Kämpfe gerade auf Arbeit mit einem Dell Vostro 410 mit integrierter Realtek Gigabit-NIC RTL8111/8168B, die laut ethtool nur einen Fibre-Port, keinen RJ45-Port hat …

Supported ports: [ FIBRE ]
Supported link modes: 1000baseT/Full
Speed: 1000Mb/s
Duplex:Full
Port: FIBRE
[..]
Link detected: no

*nerv*

Update: Nach entsprechender Recherche und Lektüre im Netz der Netze war dann die Lösung, einmal den herstellereigenen Kernel-Treiber r8168 zu laden.

Anschließend lässt sich die NIC auch mit dem r8169-Modul betreiben. Grund ist wohl, dass r8169 nicht weiß, wie man die NIC aktiviert.

Firefox 3 and Copy & Paste headaches

Since i’m using Firefox 3 there are some real issues regarding copy & paste of URLs.

If you’re not using Linux/Unix on the desktop you probably don’t know about a really cool feature:

Copying text into the clipboard is as simple as selecting text. You don’t have to press Control+C or open context menu – the selected text is instantly copied to your clipboard. Pasting the contents of your clipboard is easy too: a click on your third (middle) mouse button does the trick.

So if i wanted to post an URL to a buddy of mine i would just double click the Firefox URL bar to get the URL selected (copied to clipboard) and press the middle mouse button in my instant messenger chat window (paste from clipboard). Simple as that.

First issue with Firefox 3:

The URL gets decoded – that means if you’re opening the URL

http://www.google.com/search?q=firefox%203%20copy%20sucks

in FF3 it will be displayed as

http://www.google.com/search?q=firefox 3 copy sucks

in the URL bar (%20 is the URL-encoded representation of a single space).

I don’t know why the developers changed this – it might be they think the user could be confused by these “voodoo-characters” in the address bar.

You might now have a clue what’s the issue with this for Linux/Unix users… you really don’t want to post URL-decoded URLs in forums, usenet, instant messengers, IRC or even emails.

However: if you decide to copy via Control+C or right click context menu firefox will copy the URL-encoded string to the clipboard … you’re so funny, firefox developers. Not!

Second issue:

Whenever i copy something to my clipboard that matches the regular expression

^https?://.

the KDE clipboard application Klipper will popup something like this:

KDE Klipper action popup

This is really useful if you’re running irssi and someone posts an URL:

Double click the URL to get it selected (and thus copied to clipboard) and the popup will appear.

I’m using this so called Klipper “action” basically to transfer .torrent files to my server for later download:

Copy link location in firefox right click context menu

With Firefox 2 i just had to choose “Copy Link Location” and Klipper would popup the actions dialog above. With Firefox 3 this doesn’t work.

There is a chance this might be a bug in Klipper and not in Firefox because the URL is copied to clipboard nevertheless – just the popup doesn’t appear.

Does anybody know how to fix these issues or can point me in the right direction?

Dune – Lost in Space

Der Vermieter eine Etage unter mir hat gerade seine Musikanlage getestet und “Lost in Space” von Dune gespielt.

Aus der Pre-MP3-Ära hab ich auch noch eine Handvoll Musik-CDs (viel mehr sind es wirklich nicht) … darunter auch das Album Expedicion von Dune aus dem Jahre 1996.

Also CD ins Laufwerk gelegt, Audacious angeschmissen und meinen Vermieter in Sachen Lautstärke etwas unterstützt.

Inzwischen ist’s ruhig geworden :)

Adobe suxx big time (Nachtrag)

Wie bereits berichtet, hatte mein Arbeitgeber eine Menge Stress mit Adobe.

Am 30.05.2008 bekamen wir ja dann endlich die bestellten Software-Pakete per UPS geliefert und gestern, knapp 3 Wochen später, bekommen wir diese Email von Adobe (unnötig zu erwähnen, daß das völlig merkbefreit als PDF verschickt wurde):

Bestätigungs-Email von Adobe

Laut Header war die Email nicht 3 Wochen unterwegs sondern ist ernsthaft gestern verschickt worden…

–with-debug=full

Falls Ihr mal Ursachenforschung betreiben müsst, warum auf einem Produktivsystem mit nur wenigen hundert Besuchern am Tag die MySQL-Performance absolut unterirdisch ist:

Bevor Ihr nach nicht optmierten Queries Ausschau haltet, einfach mal checken, ob MySQL mit

–with-debug(=full)

kompiliert wurde.

Ein halber Tag ging dabei drauf, diese dämliche Ursache für die fast durchgängige 100%-CPU-Usage des mysqld und dessen grottige Performance zu lokalisieren…

Zweitaktrasenmäherhilfsmotor

Gestern Morgen auf dem Weg zur Arbeit hat mir doch glatt ein Opa auf seinem Fahrrad mit Zweitaktrasenmäherhilfsmotor die Vorfahrt genommen – dabei grinste er mich blöde an als wollte er sagen “Muss mich sputen, sonst fängt die Krankengymnastik im Freibad ohne mich an”.

Wie sah Euer Start in die Woche aus?

RJ11 bei DSL-Modems?

Das Ersatz-Modem für meinen DSL-Router, das DSL-380T von D-Link, hat zu meiner Überraschung keine RJ45-Buchse für die Verbindung zum Splitter, sondern die kleinere RJ11-Buchse.

Mein DSLSplitter von der Telekom wartet wie auch das alte Siemens-Modem mit einer RJ45-Buchse auf, dem D-Link Gerät liegt aber nur ein Kabel mit zwei RJ11-Steckern bei.

Ich war bis heute der Meinung, RJ45 sei der Defakto-Standard was die DSL-Verkabelung beim Endkunden angeht…

Bisher ist mir nur einmal RJ11 in dieser Hinsicht über den Weg gelaufen:

Siemens hat – total krank – einem Ihrer WLAN-Router mit integriertem Modem eine RJ11-Buchse spendiert und ein Anschlusskabel mit einem RJ11- auf einen RJ45-Stecker beigelegt.

Wie sieht das bei Euch aus?

Welche Bauform hat die Buchse an Eurem DSL-Modem/-Router bzw. Splitter?

DSL-Modem nach Stromausfall gestorben

Siemens DSL-Modem D:NTAD:1L R45:AE im BackofenWährend einer einstündigen Stromabschaltung am gestrigen Vormittag aufgrund von Arbeiten im Stromnetz von E.ON hat sich leider mein DSL-Modem in die ewigen Jagdgründe verabschieded.

Das DSL-Modem D:NTAD:1L R45:AE von Siemens ist dafür berüchtigt, dass es nach oft jahrelangem, reibungslosem Betrieb den Heldentod stirbt, wenn es dann mal für eine kurze Zeit nicht in Betrieb ist und die elektrischen Bauteile abkühlen.

Grund dafür ist scheinbar ein mit der Zeit austrocknender Kondensator im Schaltnetzteil des Modems.

Selbst nach 20 Minuten “Aufwärmen” des Geräts im Backofen bei schnuckeligen 50°C war das Gerät anschließend selbst nach Anlegen von 220V nicht wiederzubeleben.

Ersatz ist aber bereits bestellt: Ein D-Link DSL-380T wird das defekte Gerät hoffentlich ab Anfang nächster Woche ersetzen.

Bis dahin muss ich mit 50 kByte/s über die UMTS-Verbindung vom Handy via Bluetooth Vorlieb nehmen – was erstaunlicherweise recht stabil funktioniert.

Sogar meinen Lieblings-MP3-Stream DIGITALLY-IMPORTED Chillout kann man damit wunderbar hören.

Nur das Handy wird mit der Zeit durch die Dauerbelastung etwas warm :)

Adobe suxx big time

Im Jahre 2004 hat die Firma, bei der ich arbeite, über eBay 10 mal “Adobe Photoshop 6.0 OEM” gekauft und auch genutzt.

Letztes Jahr sind wir von Ebay kontaktiert worden mit dem Hinweis, dass es sich bei der seinerzeit gekauften Software möglicherweise um Fälschungen handelt.

Nachdem der Kontakt zu Adobe hergestellt war, einigte man sich darauf, die Produkte zu Adobe einzuschicken.

Nach 8 Monaten (!) kam dann auch “prompt” eine Rückmeldung seitens Adobe: Die 10 Produkte waren extem gut gemachte Fälschungen, die eingezogen und vernichtet werden.

Um uns etwas entgegenzukommen, unterbreitete man uns das Angebot, Adobe Photoshop CS3 zu einem vergünstigten Preis zu kaufen.

Davon machte Cheffe Gebrauch und bestellte vor 6 Wochen per Fax 9x Photoshop CS3 direkt bei Adobe.

So weit so gut – weiter nach dem Klick.

Religionskriege

Recht hat der Mann:

Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat.

Quelle: GBO

Deppen-Markt auf Kundenfang

Der Deppen-Markt wirbt aktuell mit einer Abrundungsaktion bei Preisen ab 399 Euro, wobei die Einzelpreise dann auf den nächst niedrigeren Hunderter abgerundet werden.

Wer also einen mit 399 Euro ausgepreisten Artikel kauft, muss an der Kasse nur 300 Euro auf den Tisch legen.

Dass vor solchen Aktionen natürlich die Preise angehoben werden, versteht sich von selbst.

Da wird dann ein Artikel für 499 Euro (vor der Aktion) kurzerhand auf 529 Euro gesetzt und schon spart man wahnsinnige -1 Euro bei der megageilen Aktion des Deppen-Markts.

Ich sag nur: Lasst Euch nicht verarschen!

Dortmund vs. Wolfsburg

Am 17.05.2008, dem 34. und letzten Spieltag der 1. Bundesliga in diesem Jahr, empfängt Borussia Dortmund den VfL Wolfsburg auf eigenem Rasen.

Ich habe heute erfahren, daß unser Geschäftspartner DTS Systeme aus Herford meinen Chef und mich an eben jenem Tag in deren Lounge eingeladen hat.

Da Cheffe an diesem Tag leider terminlich verhindert ist, werde ich den Nachmittag zusammen mit einem Arbeitskollegen wahrscheinlich im Dortmunder Westfalenstadion verbringen – bei hoffentlich gutem Wetter.

Das beste aber ist: Ich bin weder Dortmund- noch Wolfsburg-Fan. Egal wie das Spiel also ausgehen wird, es gibt ganz sicher keine schlechte Laune :-)

Vielen Dank an dieser Stelle an unseren langjährigen, sehr geschätzten Geschäftspartner DTS Systeme!

Edit: Dortmund hat zwar verloren, aber das Spiel war alles andere als langweilig – die Stimmung war gigantisch.

Das Drumherum (Buffet, Lounge, Service) war ebenfalls erstklassig – summa summarum war das ein sehr sehr netter Samstag.

Endlich ein Navi

Seit geraumer Zeit habe ich mit dem Gedanken gespielt, mir ein Navi zuzulegen – vergangene Woche war es dann soweit: ab sofort läuft auf meinem Nokia E90 die Navisoftware Mobile 8 von Route 66.

Die Entscheidung war relativ schnell gefällt: TomTom für Symbian Series60-Geräte hatte ich dank “Sicherheitskopie” zwar bereits testen können, allerdings kann TomTom nicht auf den im E90 integrierten GPS-Empfänger zugreifen.

Mit 69 Euro + Versand für die Mobile 8 Software inklusive D/A/CH-Karte war das ganze auch nicht wirklich unerschwinglich.

Die SatFix (Satelliten-Fixierung) nach dem Programmstart ist auch meist innerhalb von 5 Sekunden erledigt, so dass man mit dem Auto nach der Zieleingabe direkt losfahren kann.

Mit anderen Navis kann ich Mobile 8 dank fehlender Alternativen nicht vergleichen, jedoch bin ich bisher mit den leicht verständlichen, rechtzeitigen (!) Ansagen und der Darstellung der Strecke sowie den Einstellmöglichkeiten zufrieden.

Die Ansagen kommen so präzise, dass man das Display eigentlich nicht dauernd in Sichtreichweite haben muss – mit den Ansagen alleine findet man auch wunderbar ans Ziel.

Klappt man das E90 auf, wird nach 2-3 Sekunden das große, interne Display benutzt (siehe letzter Screenshot) – ideal, wenn man das E90 im Armaturenbrett positioniert.

Einziger Wehrmutstropfen: Für Deutschland gibt es von Route 66 keine POIs, die mich vor Blitzern warnen könnten.

Route 66 Mobile 8 Startbildschirm Route 66 Mobile 8 navigiere zu Heimatort Route 66 Mobile8 Navigation Vollbild Route 66 Mobile8 Navigation Nachtmodus Route 66 Mobile8 Navigation alternatives Layout Route 66 Mobile 8 Navigation Breitbild

firefox -remote “openURL” unter OpenSUSE 10.3

Du benutzt OpenSUSE 10.3 und es regt Dich auf, dass das Öffnen von URLs in einem neuen Tab eines bereits laufenden Firefox-Fensters nicht funktioniert?

Dann ist dieses Shell-Skript genau das richtige für dich.

Nach /usr/local/bin kopieren und mit chmod 755 ausführbar machen.

Anschließend öffnet der erste Aufruf von

firefox http://www.example.com/

wie bisher Firefox mit der gewünschten URL.

Alle darauffolgenden Aufrufe der Form

firefox http://foo.bar/

öffnen die URL in einem neuen Tab des bereits bestehenden Firefox-Fensters anstatt in einem neuen Fenster wie bisher.

Die Ursache: Unter OpenSuse führt der Aufruf von

firefox -remote ‘openURL(http://foo.bar,new-tab)’

zu der Fehlermeldung

Error: Failed to send command: 500 command not parseable

anstatt zum gewünschten Ergebnis.

fuck.ext3

Note to myself: Das Vertauschen von fsck.ext3 und mkfs.ext3 ist … suboptimal.

Suchmaschine für mp3-Dateien

Auf SkreemR kann man nach Interpreten, Genre, Alben und Musiktiteln suchen.

Die Suchergebnisse kann man sich dann direkt anhören, runterladen, bei Wikipedia über den Interpreten informieren, bei Youtube nach Videos und bei Amazon nach CDs suchen:

MP3-Suchmaschine SkreemR

Der Musikindustrie schmeckt das natürlich nicht und es bleibt abzuwarten, wie lange es diesen Dienst in der jetzigen Form noch geben wird.

Also: Happy Searching :)

Via: Golem

Neues Licht fürs Auto III

Nach meiner Schlechten Laune wegen der defekten OSRAM Nightbreaker Halogenlampe Mitte März bin ich gerade – nach dem Blick durch die Post – wieder gut gelaunt.

Aber der Reihe nach:

Noch am Abend des 19. März schrieb ich eine Email an OSRAM, auf die ich bereits am darauffolgenden Tage folgende Antwort erhielt:

Sehr geehrter Herr $Nachname,

besten Dank für Ihre E-Mail vom 19.03.2008. Hierin teilen Sie uns mit, dass in Ihrem Fahrzeug innerhalb von 3,5 Monaten 1 Scheinwerferlampe ausgefallen ist.

Um zu diesem Sachverhalt eine genaue Aussage machen zu können, bitten wir Sie, die defekte Lampe an die nachfolgende Adresse zu senden:

$Adresse

Sollte sich herausstellen, dass die Lampe durch Material- und/oder Herstellfehler ausgefallen ist, sind wir gerne bereit Ihnen kostenlosen Naturalersatz zukommen zu lassen.

Bitte teilen Sie uns die Bearbeitungsnummer $NR bei der Rücksendung mit.

Mit freundlichem Gruß

OSRAM GmbH
Automobilbeleuchtung / Technische Koordination

Gesagt, getan: Einen Tag nach Ostermontag schickte ich die defekte Halogenlampe samt Quittungsbeleg über die Portokosten als Warensendung an die von OSRAM benannte Adresse.

Heute, inzwischen 2 Wochen später, finde ich in der Post einen gepolsterten Umschlag mit zwei neuen Nightbreaker Lampen.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Support von OSRAM, der augenscheinlich verstanden hat was es heißt, kundenorientiert zu handeln.

Text während der Eingabe ersetzen unter Linux

Cheffe möchte unter Linux gerne Textbausteine wie “MfG” automatisch während der Eingabe durch “Mit freundlichen Grüßen” ersetzen lassen, so wie es z.B. RapidKey Autotext unter Windows ermöglicht.

Mit Khotkeys von KDE ist es leider nur möglich, Text nach einer Mausgeste oder einer Tastenkombination einzufügen, nicht jedoch direkt während der Eingabe eines Schlüsselworts.

Kennt jemand ein Tool, welches die gesuchte Funktionalität unter Linux bereitstellt?

Verzeichnisbaum unter Linux in ASCII-Art ausgeben

Weil es gerade ein Arbeitskollege zu Dokumentationszwecken fürs Wiki brauchte und es ganz praktisch ist:

# mkdir -p directory/{foo,bar}/{linux,bsd}/{src,docs}
+-directory/
  |
  +-foo/
  | |
  | +-bsd/
  | | |
  | | +-src/
  | | |
  | | +-docs/
  | |
  | +-linux/
  |   |
  |   +-src/
  |   |
  |   +-docs/
  |
  +-bar/
    |
    +-bsd/
    | |
    | +-src/
    | |
    | +-docs/
    |
    +-linux/
      |
      +-src/
      |
      +-docs/

tree.py – graphically displays the directory structure of a specified path

Den Source-Code muss man anschließend einmal mit

perl -pi -e ‘s/\r$//’

behandeln, um die Windows-Zeilenumbrüche zu konvertieren.

Golem – Praktikant am Werk?

Als Adobe die mit Photoshop Express eine kostenlose Photoshop-Version für den Webbrowser vorgestellte, war die Aufregung über die Formulierungen in den Nutzungsbedingungen des Dienstes groß, der offiziell nur für US-Amerikaner frei gegeben ist.

Quelle: golem.de

Krass, was für Texte da durch die Qualitätskontrolle gehen. Ich zähle da ganze drei Fehler in dem Satz.

Schikane 120 km/h

Na, Ostern gut überstanden? :)

Um dem Osterrückreiseverkehr zu entgehen, hatte ich mich entschlossen, bereits am Sonntag Abend meinen Osterurlaub zu beenden – am Montag würden die Autobahnen wahrscheinlich recht voll sein.

Die A2 von Braunschweig kommend Richtung Hannover/Dortmund war erstaunlich leer: Teilweise hatte man keine Rückleuchten vor bzw. Scheinwerfer hinter sich. Noch dazu waren die Straßen trocken, vom Schnee der Vortage keine Spur.

Umso mehr verwunderte mich die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit rund um Hannover über die elektronischen Leuchttafeln:

Nur vereinzelt Autos auf der trockenen, dreispurigen Fahrbahn und trotzdem permanente Limitierung auf 120 km/h.

An der Lärmbelästigung kann es eigentlich nicht gelegen haben – rechts und links der Fahrbahn sind hohe Lärmschutzwände vorhanden.

Sie fahren 188 km/h

Man konnte hätte ohne Probleme 190 km/h fahren können, selbst zum Überholen musste hätte man fast nie die linke Spur benutzen müssen, so leer war die Autobahn.

Vielleicht kennt ja jemand von Euch die Strecke und weiß, wieso dort die Autofahrer gerne ausgebremst werden?

Passend zum Thema dieser Schnappschuss :-)

Hansenet mit abgelaufenem SSL-Zertifikat

Das SSL-Zertifikat für Hansenets Webmail-Seite ist seit Donnerstag Mittag abgelaufen:

Sowas ist extrem peinlich und vor allem unprofessionell, zumal wahrscheinlich alle Monitoring-Lösungen (zumindest aber Nagios) rechtzeitig vor abgelaufenen SSL-Zertifikaten warnen können.

Via: Herr Binich Ahjako (IRC)

Kreisverkehr

Habt Ihr bestimmt schon hundertfach erlebt:

Bevor ein PKW in einen Kreisverkehr einfährt, wird der rechte Blinker betätigt und dann direkt die erste Ausfahrt genommen.

Vor ein paar Tagen durfte ich als nachfolgender Verkehrsteilnehmer folgende Situation beobachten:

Der Fahrer des mir vorausfahrenden PKW setzt den Blinker links, fährt dann – glücklicherweise entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn – in den Kreisverkehr, um dann an der “letzten” Ausfahrt den Kreisel – inzwischen rechts blinkend – zu verlassen.

Das war für mich eine Premiere – das hatte ich bis dato noch nicht erlebt *kopfschüttel*.

Neues Licht fürs Auto II

Eine meiner erst Anfang Dezember im Auto verbauten OSRAM Nightbreaker Halogenlampen hat heute, nach ziemlich genau 3,5 Monaten und weniger als 5500km, den Geist aufgegeben.

Das finde ich – milde ausgedrückt – ziemlich Scheiße.

Genau genommen hat es bei der linken Halogenlampe den Draht für’s Abblendlicht zerlegt.

Die 5500km spieglen relativ genau die Betriebsstunden der Lampen wider, da ich zum Einen Buch über meine Tankstops führe und zum Anderen auch am Tage grundsätzlich das Abblendlicht einschalte (sozusagen als Ersatz für das nicht vorhandene Tagfahrlicht).

Nach kurzer telefonischer Beratung seitens myGadgetBlogger Ron habe ich dann beim örtlichen Autozubehörteile-Dealer zwei Philips X-Treme Power Lampen gekauft.

Ich bin auf die erste Fahrt bei Dunkelheit gespannt.

Kreislaufprobleme

“Wer Kreislaufprobleme hat, sollte geradeaus laufen”.

Quelle: Internet

Brille #2

Heute Gestern Morgen ist mir doch beim Putzen meiner Brille ein Steg abgebrochen.

Ob es Materialermüdung wie beim letzten Mal ist oder ich zu unbedarft ans Werk gegangen bin – ich weiß es nicht genau.

Im Gegensatz zu meinem letzten, samstäglichen Besuch bei Fielmann in Herford war es am heutigen Dienstag gegen 9:30 Uhr erstaunlich leer im Geschäft.

Hinter dem Tresen wartete schon ein Kundenberater, der sich auch sofort meinem Brillenproblem widmete:

Die Reparatur sei kostenlos, sagte der Mitarbeiter während er meine Brille im Ultraschallbad reinigte.

Anschließend tauschte er beide Stege, bzw. das, was davon übrig war, durch neue aus.

Mit auf den Weg gab’s dann noch ein Mikrofasertuch mit obligatorisch aufgedrucktem Firmenlogo.

Dieser (kostenlose*) Service rund ums eigentliche Produkt Brille dürfte der größte Kundenbindungsfaktor überhaupt sein, oder?

* mir ist klar, dass man den Service mit dem Kauf des Produkts mitbezahlt

Power-On-Passwort im Thinkpad z60m zurücksetzen

Das hat man davon:

Vor langer Zeit im BIOS des Thinkpads ein Power-On-Passwort definiert, zusätzlich aber auch ein Supervisor-Passwort.

Immer nur das Supervisor-Passwort benutzt.

Vergessen, dass ein Power-On-Passwort gesetzt ist.

Vor der Übergabe des Thinkpads das “BIOS-Passwort” entfernen wollen.

Sich beim anschließenden Booten wundern, dass immer noch ein Passwort verlangt wird.

Leichte Panik, weil das ehemalige Supervisor-Passwort (logischerweise) nicht funktioniert.

Große Panik, weil man irgendwann im Netz mal gelesen hat, dass man BIOS-Passwörter bei Thinkpads nur duch den Austausch eines Bausteins auf dem Mainboard resetten könne.

Erleichterung, nachdem man im Netz das Dokument Lost or forgotten password gefunden hat und erfährt, dass das Power-On-Passwort anders als das Supervisor-Passwort _nicht_ im Security-Chip gespeichert wird.

Freude darüber, mit dem Kauf eines Thinkpads die richtige Entscheidung getroffen zu haben, nachdem man im 164 Seiten umfassenden ThinkPad Z60m Hardware Maintenance Manual detailliert nachgelesen hat wie man das Gerät zerlegen muss, um die BIOS-Batterie abzuklemmen.

Sich wie ein Honigkuchenpferd über die Warnmeldung freuen, die BIOS-Einstellungen seien auf die Standard-Werte zurückgesetzt worden.

:)

Tausche Lenovo Thinkpad gegen IBM Thinkpad

Zwei sehr nette Arbeitskolleginnen von mir arbeiten derzeit jeweils an einem Fujitsu Siemens Amilo L1300.

Bei Beiden ist der Akku inzwischen tot, bei einem der Notebooks die linke STRG-Taste durchgescheuert (!) und der Lüfter so schwach, daß das Notebook ohne Extra-Kühlung nicht mehr auskommt.

Zeit für was neues.

Cheffe hatte mit gebrauchten Thinkpads von Lapstore gute Erfahrungen gemacht und so kamen dann letzte Woche auch 2 Thinkpad T43 (ja, die ohne Windows-Tasten!) in der Firma an.

Beide Geräte haben 2GB RAM, 54Mbit WLAN, Auflösung von 1400×1050 bei 15 Zoll und eine 60GB HDD – nicht das neueste vom Neuen, aber robuste Arbeitsgeräte.

Da mir mein Thinkpad z60m auf Dauer doch zu schwer und unhandlich ist, tausche ich dieses nun gegen eines der T43.

Die Arbeitskollegin freut sich über ein gepflegtes, fast neuwertiges z60m und ich über ein handlicheres T43 – Win-Win :)