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Von Kühltruhen, Waschmaschinen und Vermietern

Wenn man alle Sicherungen am Sicherungskasten in der eigenen Wohnung ausschaltet, anschließend in den Keller zum Hausanschluß geht um festzustellen, daß sich der Stromzähler für die eigene Wohnung noch immer dreht, man die Hauptsicherung für die eigene Wohnung ausschaltet und dann plötzlich die neben einem stehende kW-fressende Tiefkühltruhe des Vermieters ausgeht, sollte man mal mit seinem Vermieter reden.

So gerade eben geschehen.

Da ich allerdings ein recht gutes Verhältnis zu meinen Vermietern (Familie mit zwei (demnächst drei) Kindern) habe und die Vermieterin mir glaubhaft versicherte, daß es sich um ein Versehen handelte, die Kühltruhe auch erst seit maximal 2 Wochen im Keller steht, sie das Netzkabel der Kühltruhe sofort aus der Steckdose zog und ihr Mann mir bisher immer hilfreich zur Seite stand, wenn ich für handwerkliche Arbeiten in meiner Wohnung mal seine Hilfe benötigte, werde ich es damit auf sich beruhen lassen.

Heute soll übrigens meine neue Waschmaschine geliefert werden. Bin mal gespannt, wann das genau sein wird - auf dem Lieferschein steht nämlich nur "ab 12 Uhr".

Nachtrag: Keine 10 Minuten nach diesem Blog-Eintrag klingelte es auch schon an der Tür :-) Nun steht die neue WaMa im Keller und wird heute Nacht, wenn der Strom billiger ist, mal probewaschen.

{ 8 } Comments

  1. KeX | 16. November 2006 at 15:03 | Permalink

    HeyHo,
    gut, dass ihr das mit dem Stromzähler so früh bemerkt habt! Vielleicht wäre sonst die arme WaMa bei der nächsten Stromrechnung in Verdacht geraten ^.^

    Grüß die WaMa von mir :]
    -=KeX=-

  2. kiesow | 16. November 2006 at 15:21 | Permalink

    wie? ihr habt nachtstrom?
    sparen sich doch heutzutage die meisten häuslebauer, weil die ersparnis fast immer von den kosten für den zweiten zähler aufgefressen werden oder aber es dem vermieter völlig egal ist. wunder gibt es immer wieder.

    meine WaMa sollte damals BIS 12 uhr geliefert werden. sie kam um, hmm, 17 uhr irgendwas.

  3. Andreas | 16. November 2006 at 16:00 | Permalink

    Na dann viel Spaß mit der neuen WaMa. Nicht vergessen heute Nacht dann auch gleich nochmal nach dem Stromzähler zu schauen ;-)

  4. Matthias | 16. November 2006 at 19:04 | Permalink

    Na dann frohes Wäschewaschen... ist Mutti endlich entlastet... :P

  5. Marcel | 16. November 2006 at 19:17 | Permalink

    @KeX

    Ne, die Waschmaschine hat Energieeffizienzklasse A+, genau wie Waschleistung :)

    @kiesow

    Ja, wegen Nachtspeicheröfen lohnt sich das auf alle Fälle. Sonst könnte das keiner bezahlen bei den Strompreisen. Hoffe aber, daß die Vermieter meine Nachtspeicheröfen nächstes Jahr gegen etwas anderes tauschen, z.B. Gasheizung.

    @Andreas

    Danke, Spaß werd ich haben. Eben schon Wäsche gewaschen und mit 1600 Touren geschleudert ... fast trocken die Wäsche hinterher...

    @Matthias

    Nene, bisher war Waschsalon in Bielefeld oder Paderborn angesagt, nix mit Mutti :-)

    Gruß,
    Marcel.

  6. imbove | 16. November 2006 at 21:25 | Permalink

    Bei einem Bekannten hat der Stromversorger mal bei zwei Wohnungen den Stromzähler vertauscht und das ganze wurde erst nach 2 Jahren und 3 versch. Mietern bemerkt. Das wurde dann ein wenig kompliziert die verschiedenen Verbräuche richtig zuzuordnen. Ein netter Vermieter ist schon die halbe Miete (wert) ;)

  7. Heiko | 20. November 2006 at 01:08 | Permalink

    Das is ja mal keine doofe Idee :) Frage mich nur, ob man mir sowas "glaubhaft" versichern könnte :)

  8. Klaus | 25. November 2006 at 13:25 | Permalink

    Es gibt heutzutage nur noch WaMa mit Energieeffizienzklasse A bzw A+. Eine B hab ich noch nie gesehen, würde sich eh nicht mehr verkaufen. Die Klassifizierung ist allerdings schon uralt, da kann man eher über einen direkten Vergleich der Leistungsaufnahme selber noch unterscheiden.
    Was ich aber vor einer Weile gelernt habe, ist, dass diese übertriebene Energiesparerei für ein bakterielles Paradies sorgen kann. Bei den ganzen Energie-Spar-Programmen (40°) werden weder das aus der Wäsche gelöste Körperfett noch irgendwelche Bakterien so richtig aus der Maschine gespült. Aus meiner frühen Waschsalon-Phase kannte ich diese Probleme auch nicht (die pflegen ihre Maschinen ja auch professionell). Mit der eigenen WaMa lassen wir nun alle 2-4 Wochen mal ein richtig ordentliches Kochprogramm durchlaufen (notfalls ohne Wäsche), gerne auch mal mit Zitronensäure (greift die Dichtungen nicht so arg an wie Essig-Essenz). So ist der WaMa ein langes und immer frisch duftendes Leben vergönnt. :-)